Ferrari mit Rekordhalbjahr - Gewinn um 19 Prozent gestiegen

Maranello (APA) - Der italienische Sportwagenbauer Ferrari hat das erste Halbjahr 2018 mit einem Rekordgewinn abgeschlossen. Der Nettogewinn kletterte um 19 Prozent auf 309 Mio. Euro. Der Umsatz sank um 0,3 Prozent auf 1,737 Mrd. Euro. Abgesetzt wurden 4.591 Boliden, was einem Plus von 6 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2017 entspricht, teilte der Konzern am Mittwoch mit.

Mit den vorgelegten Zahlen übertraf Ferrari die Erwartungen von Analysten. Der Konzern bestätigte seine Ziele für das Gesamtjahr 2018, in dem 9.000 Autos verkauft werden sollen. Der Umsatz soll auf 3,4 Mrd. Euro steigen, die Verschuldung auf unter 400 Mio. Euro sinken.

Ferraris Aufsichtsrat drückte seine Bestürzung über den Tod seines langjährigen CEO Sergio Marchionne vor einer Woche aus. Zum neuen CEO rückte der Schweizer Louis Camilleri auf. Den Posten des Verwaltungsratspräsidenten Ferraris übernahm John Elkann, der dasselbe Amt bei Ferraris Mutterkonzern Fiat Chrysler (FCA) bekleidet.

Berlin (APA/Reuters) - Die deutschen Bundesländer verlangen von der Industrie und der Regierung in Berlin die Nachrüstung von älteren Dieseln im Kampf gegen Luftverschmutzung und Fahrverbote voranzutreiben. In einem Entschließungsantrag forderte der Bundesrat am Freitag die Regierung auf, dafür Sorge zu tragen, dass die Hersteller für eine Nachrüstung mit Katalysatoren in die Verantwortung genommen werden.
 

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Deutsche Bundesländer drängen auf Diesel-Nachrüstung

Wien (APA) - Die österreichischen Pensionskassen haben zum Ende des dritten Quartals einen negativen Veranlagungsertrag erzielt: Die Performance lag durchschnittlich bei minus 0,91 Prozent, teilte der Fachverband der Pensionskassen am Freitag mit. Das sei trotz ungünstiger Rahmenbedingungen eine positive Entwicklung gegenüber dem zweiten Quartal, in dem die Performance bei minus 1,2 Prozent lag.
 

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Pensionskassen: Performance im 3. Quartal im Minus

Wien (APA) - Das Umweltministerium von Elisabeth Köstinger (ÖVP) steht derzeit bei einigen Themen in der Kritik von Oppositionsparteien und von Nichtregierungsorganisationen (NGO). Beispielsweise geht es - neben der Aufregung rund um eine geplante UVP-Änderung - um den Standpunkt des Umweltministeriums zum Standortentwicklungsgesetz, das derzeit überarbeitet wird.
 

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Standortgesetz - NGO üben weiter Kritik an Umweltministerium