Ferrari soll noch 2015 an die Börse

Fiat Chrysler stellt die Weichen für einen Börsengang seiner Sportwagen-Tochter Ferrari noch in diesem Jahr. Der italienisch-amerikanische Autobauer meldete das Vorhaben bei der US-Börsenaufsicht an. Die Aktien sollen demnach ab dem vierten Quartal an der New Yorker Börse gelistet werden.

Dabei sollen nicht mehr als zehn Prozent der Ferrari-Anteile verkauft werden, wie Fiat Chrysler am Donnerstag mitteilte. UBS, BofA Merrill Lynch und Santander begleiten den Börsengang federführend.

Mit den Einnahmen will der weltweit siebtgrößte Autobauer, der aus der Übernahme von Chrysler durch Fiat entstanden war, seine Expansionspläne finanzieren. Fiat Chrysler hält derzeit 90 Prozent an dem Sportwagenbauer, die restlichen Anteile gehören Piero Ferrari, Sohn des 1988 verstorbenen Gründers Enzo Ferrari.

Konzernchef Sergio Marchionne hatte gesagt, er gehe davon aus, dass Ferrari bei dem geplanten Börsengang mit mindestens zehn Milliarden Euro bewertet wird. Analysten schätzen den Wert auf fünf bis zehn Milliarden Euro. Der Börsengang wird ab Mitte Oktober erwartet.

Im Erfolgsfall könnte dies auch Marchionnes Suche nach einem Fusionspartner erleichtern. Der Manager hatte im März der Chefin von General Motors (GM), Mary Barra, per Mail eine Fusion vorgeschlagen, war damit jedoch auf taube Ohren gestoßen. Der Fiat-Chef wirbt bereits seit längerem für Zusammenschlüsse in der Branche, um die Kosten für den Bau umweltfreundlicher Autos gemeinsam zu schultern.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte