Ferrari-Aktien bereits vierfach überzeichnet

Rom/Maranello - Das Interesse für den ab Mitte Oktober geplanten Börsengang des Sportwagenherstellers Ferrari nimmt zu. Die Nachfrage nach Ferrari-Aktien habe bereits die verfügbare Menge um das Vierfache überstiegen, berichtete die Tageszeitung "Corriere della Sera" am Donnerstag.

Die mit der Aktienplatzierung beauftragten Banken - UBS, Merrill Lynch, Mediobanca, Banco Santander, BNP Paribas, JP Morgan und Allen&Co. seien von der Nachfrage überhäuft worden, berichtete das Blatt. In den nächsten Tagen soll Sergio Marchionne, CEO von Ferraris Mutterkonzern Fiat Chrysler (FCA), den Aktienpreis und den Tag des Börsendebüts an der Wall Street ankündigen. Der Börsenstart kann ab dem kommenden Dienstag erfolgen.

Ferrari bringt eine zehnprozentige Beteiligung an die Börse, was dem Mutterkonzern eine Milliarde Euro bescheren soll. Nach dem Börsengang wird Fiat Chrysler eine 80-prozentige Beteiligung an Ferrari halten, zehn Prozent werden weiterhin im Besitz von Piero Ferrari, Sohn von Firmengründer Enzo Ferrari, stehen.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

Newsticker

May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

Newsticker

Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

Newsticker

Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht