Ferrari-Aktien bereits vierfach überzeichnet

Rom/Maranello - Das Interesse für den ab Mitte Oktober geplanten Börsengang des Sportwagenherstellers Ferrari nimmt zu. Die Nachfrage nach Ferrari-Aktien habe bereits die verfügbare Menge um das Vierfache überstiegen, berichtete die Tageszeitung "Corriere della Sera" am Donnerstag.

Die mit der Aktienplatzierung beauftragten Banken - UBS, Merrill Lynch, Mediobanca, Banco Santander, BNP Paribas, JP Morgan und Allen&Co. seien von der Nachfrage überhäuft worden, berichtete das Blatt. In den nächsten Tagen soll Sergio Marchionne, CEO von Ferraris Mutterkonzern Fiat Chrysler (FCA), den Aktienpreis und den Tag des Börsendebüts an der Wall Street ankündigen. Der Börsenstart kann ab dem kommenden Dienstag erfolgen.

Ferrari bringt eine zehnprozentige Beteiligung an die Börse, was dem Mutterkonzern eine Milliarde Euro bescheren soll. Nach dem Börsengang wird Fiat Chrysler eine 80-prozentige Beteiligung an Ferrari halten, zehn Prozent werden weiterhin im Besitz von Piero Ferrari, Sohn von Firmengründer Enzo Ferrari, stehen.

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Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar