Fernsehkonzern RTL will Dividende stabil halten

Luxemburg (APA/Reuters) - Der Finanzchef des Fernsehkonzerns RTL stellt den Anlegern eine gleichbleibende Dividende in Aussicht. "Auch in diesem Jahr haben wir eine Zwischendividende von einem Euro gezahlt. Zusammen mit der ordentlichen Dividende kämen wir auf vier Euro", sagte Elmar Heggen, Finanzvorstand der Sendergruppe, der "BörsenZeitung".

Für 2016 hatte RTL ebenfalls vier Euro ausgeschüttet. In der Entscheidung über die Dividenden sei der Fernsehkonzern frei, ungeachtet des Anteils des Bertelsmann-Konzerns von gut 75 Prozent an RTL. "Wir haben keinerlei Druck, Dividende auszuschütten."

Der Manager unterstrich die Bemühungen des Fernsehkonzerns, die Erlöse im Digitalgeschäft zu steigern. In den nächsten drei bis fünf Jahren wolle man hier 15 Prozent erreichen. Dagegen stecke der deutsche TV-Werbemarkt dieses Jahr in einer Flaute. "Das ist nach fünf Jahren das erste Mal, dass wir netto nicht spürbar wachsen. Es ist aber noch zu früh zu sagen, ob das ein Trend ist", sagte Heggen. Er bezeichnete die Entwicklung als Signal, die Bemühungen in anderen Bereichen zu beschleunigen. "Wir sitzen nicht hier und warten, dass der Markt im nächsten Jahr wieder wächst."

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro