Fernsehkonzern RTL will Dividende stabil halten

Luxemburg (APA/Reuters) - Der Finanzchef des Fernsehkonzerns RTL stellt den Anlegern eine gleichbleibende Dividende in Aussicht. "Auch in diesem Jahr haben wir eine Zwischendividende von einem Euro gezahlt. Zusammen mit der ordentlichen Dividende kämen wir auf vier Euro", sagte Elmar Heggen, Finanzvorstand der Sendergruppe, der "BörsenZeitung".

Für 2016 hatte RTL ebenfalls vier Euro ausgeschüttet. In der Entscheidung über die Dividenden sei der Fernsehkonzern frei, ungeachtet des Anteils des Bertelsmann-Konzerns von gut 75 Prozent an RTL. "Wir haben keinerlei Druck, Dividende auszuschütten."

Der Manager unterstrich die Bemühungen des Fernsehkonzerns, die Erlöse im Digitalgeschäft zu steigern. In den nächsten drei bis fünf Jahren wolle man hier 15 Prozent erreichen. Dagegen stecke der deutsche TV-Werbemarkt dieses Jahr in einer Flaute. "Das ist nach fünf Jahren das erste Mal, dass wir netto nicht spürbar wachsen. Es ist aber noch zu früh zu sagen, ob das ein Trend ist", sagte Heggen. Er bezeichnete die Entwicklung als Signal, die Bemühungen in anderen Bereichen zu beschleunigen. "Wir sitzen nicht hier und warten, dass der Markt im nächsten Jahr wieder wächst."

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker

Brüssel (APA) - Unter österreichischem EU-Vorsitz zeichnet sich keine Einigung der EU-Staaten mehr über die geplante Aufstockung der EU-Grenzschutzagentur Frontex bis 2020 auf 10.000 Mann ab. Der EU-Vorsitz sieht dem Vernehmen nach für Dezember keine formale Einigung der EU-Innenminister mehr vor.
 

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Keine Einigung für Frontex-Aufstockung unter Österreichs EU-Vorsitz