Felix Austria will binnen fünf Jahren Umsatz verdoppeln

Der Lebensmittelhersteller Felix Austria aus Mattersburg plant in den kommenden fünf Jahren eine Umsatzverdoppelung, berichtet das "WirtschaftsBlatt" in seiner am Mittwoch erscheinenden Burgenland-Regionalausgabe. Der im Vorjahr übernommene Müslihersteller Bioquelle sei seit 1. März vollständig integriert, der Umsatz stieg durch die Akquisition um knapp 20 Mio. Euro auf 70,7 Mio. Euro.

Den Standort in Steyr behalte man als Produktionsstandort, sagte Felix Austria-Geschäftsführer Peter Buchauer der Zeitung. Derzeit arbeite man an einem Relaunch des gesamten Sortiments im Müslibereich.

Felix Austria will auch in Zukunft wachsen: "Wir haben einen internen Plan - da sind wir in fünf Jahren bei 100, 140 Mio. Euro", so Buchauer. Auch weitere Zukäufe seien geplant. Die wenigen interessanten Marken am Markt seien zwar in der Regel nicht erhältlich: "Aber wenn jemand verkaufen will oder engere Kooperationen sucht, dann sind wir da."

In den vergangenen drei Jahren habe man sechs bis acht Mio. Euro investiert, in neue Maschinen und Technologien. Der Lebensmittelhersteller exportiert mittlerweile in rund 20 Länder, Hauptexportmarkt ist Deutschland. Felix Austria gehört seit 1995 zum norwegischen Mischkonzern Orkla, der jährlich einen Umsatz von rund drei Mrd. Euro erwirtschaftet.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro