Fed wird auf gute Wirtschaftsdaten nicht überreagieren

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Federal Reserve bemüht sich um Beruhigung an den Finanzmärkten. Die Währungshüter würden auf gute Wirtschaftsdaten nicht überreagieren, sondern an ihren Plänen für "stetige, schrittweise" Zinserhöhungen festhalten, sagte der Präsident der Fed von San Francisco, John Williams, am Mittwoch in Honolulu.

"Ich werde versuchen, den Mythos zu beseitigen, dass die Fed überreagieren oder auf andere Weise die guten Nachrichten aus der Wirtschaft unterminieren wird." Befürchtungen, die Zinsen in den USA könnten wegen der steigenden Inflation stärker angehoben werden, hatten in den vergangenen Tagen Kursturbulenzen an den Finanzmärkten ausgelöst.

Er schätze die Aussichten für die Wirtschaft nach den Kursverlusten nicht schlechter ein als vorher, sagte Williams, der als Kandidat für den Vize-Posten unter dem künftigen Fed-Chef Jerome Powell gilt. "Die Wirtschaft kann eindeutig schrittweise steigende Zinsen verkraften. Ich mache mir nicht wirklich zu viele Sorgen über die Abwärtsrisiken für die Wirtschaft." Die Fed hatte vergangenes Jahr drei Zinserhöhungen für 2018 signalisiert. Williams sprach von drei bis vier Zinsschritten.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

Newsticker

Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

Newsticker

Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

Newsticker

Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los