Fed wird auf gute Wirtschaftsdaten nicht überreagieren

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Federal Reserve bemüht sich um Beruhigung an den Finanzmärkten. Die Währungshüter würden auf gute Wirtschaftsdaten nicht überreagieren, sondern an ihren Plänen für "stetige, schrittweise" Zinserhöhungen festhalten, sagte der Präsident der Fed von San Francisco, John Williams, am Mittwoch in Honolulu.

"Ich werde versuchen, den Mythos zu beseitigen, dass die Fed überreagieren oder auf andere Weise die guten Nachrichten aus der Wirtschaft unterminieren wird." Befürchtungen, die Zinsen in den USA könnten wegen der steigenden Inflation stärker angehoben werden, hatten in den vergangenen Tagen Kursturbulenzen an den Finanzmärkten ausgelöst.

Er schätze die Aussichten für die Wirtschaft nach den Kursverlusten nicht schlechter ein als vorher, sagte Williams, der als Kandidat für den Vize-Posten unter dem künftigen Fed-Chef Jerome Powell gilt. "Die Wirtschaft kann eindeutig schrittweise steigende Zinsen verkraften. Ich mache mir nicht wirklich zu viele Sorgen über die Abwärtsrisiken für die Wirtschaft." Die Fed hatte vergangenes Jahr drei Zinserhöhungen für 2018 signalisiert. Williams sprach von drei bis vier Zinsschritten.

Berlin/Istanbul (APA/AFP) - Wegen der unzureichenden Aufklärung des Mordes an dem Journalisten Jamal Khashoggi durch Saudi-Arabien hat die Bundesregierung die deutschen Rüstungsexporte in das Königreich komplett gestoppt. Ein Sprecher des deutschen Wirtschaftsministeriums sagte am Montag in Berlin, derzeit gebe es keine Ausfuhren von Deutschland nach Saudi-Arabien. Klar sei auch, dass derzeit keine Genehmigungen erteilt würden.
 

Newsticker

Khashoggi - Deutschland stoppt Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien

München (APA/dpa) - Ungeachtet politischer Spannungen nach der Tötung des saudischen Regimekritikers Jamal Khashoggi will Siemens-Chef Joe Kaeser nach Saudi-Arabien reisen. Dort will der Spitzenmanager an einer Konferenz des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco teilnehmen. Darüber berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Montag).
 

Newsticker

Siemens-Chef Kaeser will nach Saudi-Arabien reisen

Frankfurt/Darmstadt (APA/Reuters) - Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck weitet seine Zusammenarbeit mit dem Big-Data-Spezialisten Palantir aus und will sich so neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen. Die beiden Firmen wollen ein Gemeinschaftsunternehmen gründen, das Kunden Software zur Analyse von Daten aus der Krebsforschung anbieten soll.
 

Newsticker

Merck gründet Gemeinschaftsfirma mit Silicon-Valley-Konzern Palantir