Fed wird auf gute Wirtschaftsdaten nicht überreagieren

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Federal Reserve bemüht sich um Beruhigung an den Finanzmärkten. Die Währungshüter würden auf gute Wirtschaftsdaten nicht überreagieren, sondern an ihren Plänen für "stetige, schrittweise" Zinserhöhungen festhalten, sagte der Präsident der Fed von San Francisco, John Williams, am Mittwoch in Honolulu.

"Ich werde versuchen, den Mythos zu beseitigen, dass die Fed überreagieren oder auf andere Weise die guten Nachrichten aus der Wirtschaft unterminieren wird." Befürchtungen, die Zinsen in den USA könnten wegen der steigenden Inflation stärker angehoben werden, hatten in den vergangenen Tagen Kursturbulenzen an den Finanzmärkten ausgelöst.

Er schätze die Aussichten für die Wirtschaft nach den Kursverlusten nicht schlechter ein als vorher, sagte Williams, der als Kandidat für den Vize-Posten unter dem künftigen Fed-Chef Jerome Powell gilt. "Die Wirtschaft kann eindeutig schrittweise steigende Zinsen verkraften. Ich mache mir nicht wirklich zu viele Sorgen über die Abwärtsrisiken für die Wirtschaft." Die Fed hatte vergangenes Jahr drei Zinserhöhungen für 2018 signalisiert. Williams sprach von drei bis vier Zinsschritten.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte