Fed-Vertreter Rosengren hält Zinsanhebung noch 2015 für möglich

Boston (Massachusetts) - Der US-Notenbanker Eric Rosengren hält trotz der zuletzt schwachen Daten vom Arbeitsmarkt noch im laufenden Jahr eine Zinswende für möglich. Werde zu lange gewartet, laufe die Federal Reserve in Gefahr, die Zinsen zu abrupt anzuheben und dies erhöhe die Wahrscheinlichkeit, mehr Fehler zu machen, sagte der Präsident der Fed von Boston der Nachrichtenagentur Reuters.

Zugleich nannte Rosengren, der im kommenden Jahr bei Zinsentscheidungen wieder stimmberechtigt ist, Bedingungen für eine weitere Verschiebung der ersten Zinsanhebung seit der Finanzkrise 2008. Sollte die US-Wirtschaft weniger als zwischen 2,0 und 2,5 Prozent wachsen oder die Arbeitslosenquote über den Wert von 5,1 Prozent steigen, würde er mit diesem Schritt bis 2016 warten, sagte Rosengren.

Im September wurden nur 142.000 neue Jobs geschaffen, während Experten 203.000 erwartet hatten. Damit verharrte die Arbeitslosenquote bei 5,1 Prozent. Die Daten hatten Spekulationen auf eine Zinswende der Fed noch in diesem Jahr einen Dämpfer verpasst.

Allerdings: Bereits in der Vorwoche wurde bereits heftig - einmal mehr - spekuliert, ob die Zinswende kommt. Die Einschätzungen dazu wurden stets von mehreren wirtschaftlichen Parameter abhängig gemacht, über die sich die Experten trefflich in pro und contra die Argumente lieferten. auch Fed-Chefin Janet Yellen gibt sich - wie seit November 2014 - eher kryptisch, als dass sie konkrete Zeichen für eine Zinswende setzt. Fazit: Nichts ist fix.

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Telekom-Anklage: Meischberger wehrt sich gegen Geldwäschevorwurf

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