Fed-Vertreter sieht hohe Hürden für Zinsschritt im April

Washington - Die US-Notenbank Fed wird nach Einschätzung eines führenden Vertreters auf ihrer Sitzung im April die Zinszügel noch nicht weiter anziehen. Um sicherer zu sein, dass sich die Inflation in den USA nachhaltig nach oben Richtung der Zielmarke von zwei Prozent bewege, müssten noch viele Voraussetzungen erfüllt sein, sagte der Präsident der Notenbank von Chicago, Charles Evans, am Mittwoch zu CNBC.

"Ich wäre überrascht, wenn wir diese Bedingung bis April erfüllen", sagte Evans. Der Notenbanker rechnet heuer mit lediglich zwei Zinsschritten nach oben.

Sollte die Fed im Juni ihre Geldpolitik straffen, würde dies auf Grundlage einer weiteren Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt geschehen, ergänzte Evans. Die Fed hatte zuletzt signalisiert, dass sie dieses Jahr die Zinsen nur langsam anheben wird. Notenbank-Chefin Janet Yellen bekräftigte am Dienstag, sie wolle an ihrem Kurs behutsamer Zinserhöhungen festhalten.

Viele Experten gehen aktuell davon aus, dass die Währungshüter bis Jahresende lediglich zwei kleine Schritte beschließen werden. Die US-Notenbank hält seit der Zinswende im Dezember ihren Schlüsselsatz in einer Spanne zwischen 0,25 und 0,5 Prozent.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma