Fed: US-Wirtschaft bleibt weiter auf Wachstumskurs

Washington (APA) - Die US-Notenbank sieht die US-amerikanische Wirtschaft weiter auf Wachstumskurs. Von Anfang Jänner bis Mitte Februar sei sie in den meisten Regionen weiter expandiert, teilte die Fed am Mittwoch in ihrem Konjunkturbericht Beige Book mit. Zugelegt hätten die Verbraucherausgaben - eine zentrale Stütze der US-Konjunktur - und der Autoabsatz. In den meisten Bezirken seien die Löhne moderat gestiegen.

Die Fed beobachtet diese Größe besonders genau, um einen Anstieg der gegenwärtig sehr niedrigen Inflation erkennen zu können.

Die US-Notenbank kommt ihrem Ziel der Vollbeschäftigung immer näher, wie Notenbankchefin Janet Yellen jüngst vor dem Kongress mitteilte. Für Februar erwarten Experten einen weiteren Rückgang der Arbeitslosenquote auf 5,6 Prozent. Die Fed hat angesichts der aufgehellten Konjunkturperspektiven eine Zinswende konkret ins Auge gefasst, will sich aber vorher nicht in die Karten blicken lassen. Experten rechnen nicht vor der Jahresmitte mit einer geldpolitischen Straffung. Die Notenbank hält den Schlüsselzins bereits seit Ende 2008 - dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise - auf dem historisch niedrigen Niveau von null bis 0,25 Prozent.

Vom Ziel stabiler Preise ist die Fed jedoch weit entfernt. Im Sog des billigen sanken die Lebenshaltungskosten im Jänner zum Vorjahr um 0,1 Prozent und damit erstmals seit Oktober 2009. Die Notenbank strebt eine Inflationsrate von zwei Prozent an. Laut Yellen ist mittelfristig wieder mit anziehenden Preise zu rechnen.

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London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht