Fed-Notenbanker hält US-Zinserhöhung im September für möglich

Der einflussreiche US-Notenbanker William Dudley geht angesichts der verbesserten Wirtschaftsdaten von einer baldigen Zinserhöhung in den USA aus. Sollte sich die Konjunktur weiter verbessern, sei ein solcher Schritt durchaus schon im September möglich, sagte der Chef der New Yorker Federal Reserve der "Financial Times".

Bei schlechteren Daten könne die US-Notenbank aber auch noch bis Dezember stillhalten.

Dudley - ein enger Vertrauter von Fed-Chefin Janet Yellen - ergänzte, zuletzt hätten sich die Aussichten für die US-Wirtschaft aufgehellt, unter anderem ablesbar an höheren Löhnen und den Ausgaben der privaten Haushalte. Sollte das zweite Quartal ein Wachstum von etwa 2,5 Prozent bringen und die Perspektiven für das dritte Quartal ähnlich sein, gebe es eine Grundlage für die Zinswende.

Der Leitzins liegt in den USA seit dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise Ende 2008 auf dem Rekordtief von null bis 0,25 Prozent. Die meisten Experten rechnen damit, dass sich das im September oder spätestens zum Jahresende ändern wird.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia