Fed-Notenbanker hält US-Zinserhöhung im September für möglich

Der einflussreiche US-Notenbanker William Dudley geht angesichts der verbesserten Wirtschaftsdaten von einer baldigen Zinserhöhung in den USA aus. Sollte sich die Konjunktur weiter verbessern, sei ein solcher Schritt durchaus schon im September möglich, sagte der Chef der New Yorker Federal Reserve der "Financial Times".

Bei schlechteren Daten könne die US-Notenbank aber auch noch bis Dezember stillhalten.

Dudley - ein enger Vertrauter von Fed-Chefin Janet Yellen - ergänzte, zuletzt hätten sich die Aussichten für die US-Wirtschaft aufgehellt, unter anderem ablesbar an höheren Löhnen und den Ausgaben der privaten Haushalte. Sollte das zweite Quartal ein Wachstum von etwa 2,5 Prozent bringen und die Perspektiven für das dritte Quartal ähnlich sein, gebe es eine Grundlage für die Zinswende.

Der Leitzins liegt in den USA seit dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise Ende 2008 auf dem Rekordtief von null bis 0,25 Prozent. Die meisten Experten rechnen damit, dass sich das im September oder spätestens zum Jahresende ändern wird.

Düsseldorf (APA/dpa) - Die IG Metall in Nordrhein-Westfalen hat Widerstand gegen die geplanten Stellenstreichungen am Standort Mülheim angekündigt. "In den kommenden Tagen werden wir mit den Kolleginnen und Kollegen bei Siemens beraten, wie wir den Widerstand gegen diese Pläne gestalten", sagte der NRW-Bezirksleiter der IG Metall, Knut Giesler, der "Rheinischen Post" (Montag).
 

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IG Metall in NRW plant Widerstand gegen Siemens-Pläne

Tokio (APA/dpa) - Der schwache Yen, der Smartphone-Boom und die deshalb rege Nachfrage nach Halbleiterprodukten sowie die stark gestiegenen Ausfuhren nach China kurbeln Japans Exportwirtschaft weiter an. In den ersten zehn Monaten exportierte das Land nach Angaben der Regierung vom Montag Waren im Wert von 64 Billionen Yen (481,86 Mrd. Euro) - dies ist der höchste Wert seit 2008, also vor der Finanzkrise.
 

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Japans Exporte laufen 2017 so gut wie seit 2008 nicht mehr

Madrid (APA/Reuters) - Die familiengeführte Hotelkette Barcelo will mit der börsennotierten NH Hotels Group zusammengehen und so die größte Hotelgruppe Spaniens schmieden. Barcelo habe Interesse an einem Zusammenschluss geäußert, teilte NH am Montag mit und bestätigte damit einen entsprechenden Medienbericht. Barcelo wolle an dem neuen Hotelriesen 60 Prozent halten.
 

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Barcelo will mit NH neuen Hotelriesen in Spanien schmieden