Fed-Notenbanker hält jüngsten Kurssturz an der Börse für "heilsam"

Washington/Frankfurt (APA/Reuters) - Die jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten werden laut dem US-Währungshüter Robert Kaplan der amerikanischen Wirtschaft nicht schaden. Er gehe nicht davon aus, dass sich der Kurssturz negativ niederschlagen werde, sagte das Führungsmitglied der Notenbank Fed (Federal Reserve) am Mittwoch auf eine Frage nach den Auswirkungen der Börsentalfahrt.

"Es handelt sich grundsätzlich um Marktgeschehen, und diese Ereignisse können heilsam sein", fügte der Chef der Fed von Dallas hinzu. Die Marktbewertung sei historisch betrachtet "relativ hoch".

Zugleich betonte er, es sei klug, die geldpolitische Unterstützung der Wirtschaft "behutsam" zu verringern. Ein kräftiger Stellenzuwachs im Jänner hatte Spekulationen genährt, dass die Zinsen in den USA heuer stärker steigen könnten als bisher signalisiert. Diese Sorge löste an den Börsen weltweit Kursstürze aus, bevor eine Erholung einsetzte.

Davos/Moskau (APA/AFP) - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Jänner gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit am Dienstag auf einen Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.
 

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Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums

Wien (APA) - Am vierten Tag des Telekom/Valora-Prozesses gegen die Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger sowie den Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer ging es heute viel um einen Mann, der gar nicht angeklagt ist: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP/FPÖ), für den die Telekom beispielsweise Umfragen zu seinem Image und Privatleben bezahlte.
 

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Telekom/Valora - Privatflug mit Grasser, Weitflug mit Hühnern

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen