Fed-Mitglied warnt vor weiteren Zinsschritten

Washington - Der Präsident der Fed von St. Louis, James Bullard, hat angesichts der schwachen Inflation in den USA und den weltweiten Finanzmarktturbulenzen vor weiteren Zinsschritten gewarnt. "Ich erachte es als unvernünftig, in einem Umfeld von rückläufigen Inflationserwartungen die Normalisierungsstrategie fortzusetzen", sagte Bullard am Mittwoch.

Damit liefert das Fed-Mitglied Hinweise darauf, dass die US-Notenbank zunächst von weiteren Zinserhöhungen absieht. Bullard gilt eigentlich als Verfechter einer strafferen Geldpolitik und hatte sich im vergangenen Jahr immer wieder dafür ausgesprochen. In diesem Jahr ist er im Offenmarktausschuss stimmberechtigt.

Wie aus den am Mittwoch veröffentlichten Protokollen der jüngsten geldpolitischen Sitzung Ende Jänner hervorging, sprachen die Währungshüter darüber, ihre Ende 2015 geäußerte Ansicht über die angemessene Straffung der Geldpolitik zu überdenken. Ursprünglich waren vier Zinsschritte für 2016 signalisiert worden.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro