Fed-Mitglied Rosengren für Bandbreite bei Inflation

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank sollte nach Ansicht von Fed-Mitglied Eric Rosengren überlegen, von ihrem starren Inflationsziel von zwei Prozent abzurücken. Eine Möglichkeit wäre, eine Bandbreite von 1,5 bis 3 Prozent zu definieren, sagte der Chef des Fed-Ablegers in Boston am Montag auf einer Veranstaltung laut Redemanuskript. Es sei möglich, dass sich die optimale Teuerungsrate mit der Zeit ändere.

Die Währungshüter hatten sich 2012 das Ziel verordnet, die Inflation auf zwei Prozent zu bringen. Meistens liegt der Satz darunter. Einige Fed-Mitglieder haben in jüngster Zeit dafür plädiert, dass die Fed ihren Ansatz überdenken sollte. Der Fed-Chef von San Francisco, John Williams, sagte am Montag, eine Rezession könnte besser bekämpft werden, wenn die Zentralbank die Zinsen für längere Zeit auf einem niedrigen Niveau beließen. Ziel solle sein, die Teuerung über Jahre langsam zu steigern.

Wien/Linz (APA) - Der 50. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere verlief heute äußerst zäh. Nachdem Richterin Marion Hohenecker die Befragung von Grasser abgeschlossen hatte, war die Anklagebehörde am Wort - im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Ex-Minister machte von seinem Recht auf Entschlagung Gebrauch und beantwortete so gut wie keine Frage.
 

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Grasser-Prozess - 50. Tag im Zeichen des Schweigens

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky baut seinen Anteil am Handelsriesen Metro aus. Er ließ am Donnerstag aber offen, ob er damit auf ein Übernahmeangebot für den Düsseldorfer Konzern zusteuert. Dies hänge auch daran, wie sich die Beziehungen zur Metro-Spitze gestalteten und ob er und sein Investment-Partner Patrik Tkac die "zukünftige Entwicklung zielgerichtet unterstützen können".
 

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Milliardär Kretinsky hält nach Metro-Aktienkauf Karten bedeckt

Dublin/Brüssel (APA/dpa) - Die Anteilseigner von Europas größtem Billigflieger Ryanair haben bei ihrer Hauptversammlung der Führungsspitze einen Denkzettel verpasst. Zwar wählten die Aktionäre den Verwaltungsratsvorsitzenden David Bonderman und Unternehmenschef Michael O'Leary wieder - Bonderman bekam jedoch nur 70,5 Prozent Zustimmung. O'Leary erzielte immerhin 98,5 Prozent.
 

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Anleger wählen Ryanair-Führungsspitze trotz Turbulenzen wieder