Fed-Mitglied - Märkte gut auf Sommer-Zinserhöhung eingestellt

Die weltweiten Finanzmärkte dürften nach Ansicht des führenden US-Notenbankers James Bullard eine Zinserhöhung in den USA bewältigen. "Mein Eindruck ist, dass die globalen Märkte gut auf eine mögliche Zinsanhebung vorbereitet sind", sagte der Chef der Federal Reserve von St. Louis am Montag auf einer Konferenz in Seoul.

Dies sei nach der Straffung der Geldpolitik durch die Fed im Dezember und der Ankündigung, die Zügel behutsam weiter anzuziehen, "nicht sehr überraschend". Einen genauen Zeitpunkt für eine Zinserhöhung nannte Bullard nicht. Der Währungshüter ist heuer im Offenmarktausschuss stimmberechtigt, der über die Zinspolitik entscheidet.

Bereits am Freitag hatte US-Notenbankchefin Janet Yellen mit ungewöhnlich deutlichen Worten die Märkte auf eine baldige Zinserhöhung vorbereitet. Eine Anhebung sei wahrscheinlich "in den kommenden Monaten angemessen", sagte Yellen.

Bullard sagte am Montag weiter, dass sich eine Erholung des US-Wirtschaftswachstums im zweiten Quartal abzeichne. Im ersten Quartal hatte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,8 Prozent zugelegt und damit mehr als zunächst prognostiziert.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro