Fed-Mitglied Lacker hält rund vier Zinserhöhungen 2016 für nötig

Die US-Notenbank wird nach Ansicht ihres Führungsmitglieds Jeffrey Lacker dieses Jahr wahrscheinlich rund vier Mal die Zinsen erhöhen müssen. Der Chef der Fed von Richmond sagte am Dienstag zu Journalisten in Wilmington, die von seinen Fed-Kollegen im Dezember im Mittel vorhergesagten vier Schritte nach oben seien angemessen.

Die jüngsten Anzeichen, dass sich die Inflation beschleunige, rechtfertigten Zinsanhebungen. Lacker gilt als Vertreter einer stabilitätsorientierten Linie in der Fed-Führungsetage, hat aber dieses Jahr kein Stimmrecht. Nach Einschätzung von Führungsmitglied John Williams wird die US-Notenbank die Zinsen in diesem Jahr dagegen nur zwei oder drei Mal anheben. "Ich halte zwei oder drei Schritte für vernünftig", sagte der Präsident der regionalen Notenbank von San Francisco.

Die Fed hatte im Dezember erstmals seit fast zehn Jahren ihre geldpolitischen Zügel angezogen. Danach folgten allerdings bisher keine weiteren Zinsanhebungen. Fed-Chefin Janet Yellen hatte signalisiert, dass lediglich mit einer behutsamen Straffung der Geldpolitik zu rechnen ist. Aktuell hält die Fed ihre Leitzinsen in einer Spanne zwischen 0,25 und 0,5 Prozent. Auf ihrer jüngsten Sitzung hatten die obersten Währungshüter der USA kontrovers über eine baldige Zinsanhebung diskutiert.

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

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Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite