Fed-Mitglied Evans kann sich mit Zinsanhebung im Juni anfreunden

Die Debatte um den nächsten Zinsschritt der US-Notenbank Fed hält an. Das Fed-Mitglied Charles Evans signalisierte am Donnerstag seine Bereitschaft für eine Anhebung der Zinsen im Juni. Es sei nicht wirklich entscheidend, wann die Federal Reserve ihren nächsten Zinsschritt beschließe, sagte der Präsident der Fed von Chicago in New York. "Ich würde sagen: einer zur Mitte des Jahres und einer am Jahresende."

Die US-Notenbank hält seit der Zinswende im Dezember ihren Schlüsselsatz in einer Spanne zwischen 0,25 und 0,5 Prozent. Am Dienstag hatte Notenbank-Chefin Janet Yellen bekräftigt, sie wolle an ihrem geldpolitischen Kurs behutsamer Zinsanhebungen festhalten. Das war von Experten überwiegend als Absage an eine Zinsanhebung schon im, April interpretiert worden.

Der Offenmarktausschuss (FOMC) der Fed berät rund alle sechs Wochen über die Leitzinsen. Die nächste Zinssitzung findet Ende April statt - danach folgt Mitte Juni eine weiteres Treffen.

Viele Experten erwarten momentan, dass die Währungshüter bis Jahresende nur zwei kleine Schritte beschließen werden. Noch im Dezember hatte die Fed für dieses Jahr vier Zinserhöhungen angepeilt. Die Turbulenzen an den Finanzmärkten zum Jahresstart, die sich abschwächende Konjunktur in China und der Ölpreisrutsch haben die Notenbank aber vorsichtiger werden lassen.

Wien/Linz (APA) - Der in Frankfurt börsennotierte österreichische Softwarehersteller Fabasoft hat den Umsatz in den ersten neun Monaten 2017/18 um 14,5 Prozent auf 24 Mio. Euro verbessert. Beim Nettogewinn gab es gar eine Verdoppelung von 1,48 auf 3 Mio. Euro. Das Unternehmen hat zuletzt auch Mitarbeiter aufgebaut.
 

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Fabasoft mit neuen Behördenaufträgen, Kapital angehoben

Unterföhring (APA/dpa) - Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 hat einen Branchenneuling zum neuen Chef gekürt. Der Aufsichtsrat ernannte den früheren Chef des britischen Staubsauger-Herstellers Dyson, Max Conze, am Mittwoch zum Nachfolger des vorzeitig abgelösten Thomas Ebeling.
 

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Staubsauger-Vertreter Conze ProSiebenSat.1-Chef

Luxemburg (APA/dpa) - Bereitschaftsdienste, bei denen Arbeitnehmer innerhalb kurzer Zeit für einen Einsatz zur Verfügung stehen müssen, zählen als Arbeitszeit. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Mittwoch entschieden.
 

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EuGH: Bereitschaftsdienste mit rascher Anwesenheit sind Arbeitszeit