Fed-Mitglied Evans kann sich mit Zinsanhebung im Juni anfreunden

Die Debatte um den nächsten Zinsschritt der US-Notenbank Fed hält an. Das Fed-Mitglied Charles Evans signalisierte am Donnerstag seine Bereitschaft für eine Anhebung der Zinsen im Juni. Es sei nicht wirklich entscheidend, wann die Federal Reserve ihren nächsten Zinsschritt beschließe, sagte der Präsident der Fed von Chicago in New York. "Ich würde sagen: einer zur Mitte des Jahres und einer am Jahresende."

Die US-Notenbank hält seit der Zinswende im Dezember ihren Schlüsselsatz in einer Spanne zwischen 0,25 und 0,5 Prozent. Am Dienstag hatte Notenbank-Chefin Janet Yellen bekräftigt, sie wolle an ihrem geldpolitischen Kurs behutsamer Zinsanhebungen festhalten. Das war von Experten überwiegend als Absage an eine Zinsanhebung schon im, April interpretiert worden.

Der Offenmarktausschuss (FOMC) der Fed berät rund alle sechs Wochen über die Leitzinsen. Die nächste Zinssitzung findet Ende April statt - danach folgt Mitte Juni eine weiteres Treffen.

Viele Experten erwarten momentan, dass die Währungshüter bis Jahresende nur zwei kleine Schritte beschließen werden. Noch im Dezember hatte die Fed für dieses Jahr vier Zinserhöhungen angepeilt. Die Turbulenzen an den Finanzmärkten zum Jahresstart, die sich abschwächende Konjunktur in China und der Ölpreisrutsch haben die Notenbank aber vorsichtiger werden lassen.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch