Fed-Mitglied Dudley will vorzeitig abtreten

Washington (APA/Reuters) - Der einflussreiche Präsident der New Yorker Federal Reserve Bank (Fed), William Dudley, will nach Informationen von Insidern früher als geplant abtreten. Dudley werde wohl noch in dieser Woche seinen Rückzug ankündigen, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen am Sonntag. Ein Gremium, das seinen Nachfolger suchen solle, sei bereits eingerichtet worden.

Zuvor hatte der Sender CNBC über Dudleys Pläne berichtet. Dudleys Ausscheiden sei für Frühjahr oder Sommer 2018 vorgesehen, sobald ein Ersatz für ihn gefunden sei. Seine Amtszeit endet regulär Anfang 2019. Bevor er zur New York Fed kam, war er Partner bei der US-Bank Goldman Sachs. Die New Yorker Fed wollte sich dazu nicht äußern.

Die New Yorker Fed ist die wichtigste von zwölf regionalen US-Notenbanken. Ihr Leiter ist als einziger regionaler Fed-Chef ständiges, stimmberechtigtes Mitglied in dem Ausschuss, der die Geldpolitik bestimmt. Dudley ist seit Jänner 2009 Präsident der New Yorker Fed.

US-Präsident Donald Trump hatte am Donnerstag den langjährigen Direktor Jerome Powell zum Fed-Chef befördert. Der 64-Jährige wird Nachfolger der amtierenden Chefin Janet Yellen, deren Mandat Anfang Februar 2018 abläuft.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen