Fed denkt über künftigen Strategiewechsel in Zinspolitik nach

Washington (APA/Reuters) - In der Führungsriege der US-Notenbank Fed mehren sich die Stimmen, die für die Zukunft einen Strategiewechsel in der Zinspolitik anregen. Es müsse einen neuen geldpolitischen Ansatz für künftige Phasen mit Nullzinsen geben, forderte der Chef des Fed-Ablegers Chicago, Charles Evans, am Dienstag auf einer von der Europäischen Zentralbank (EZB) ausgerichteten Konferenz in Frankfurt.

Wie bereits sein Fed-Kollege John Williams aus San Francisco brachte er dabei ein Modell ins Gespräch, das der Fed mehr Spielraum beim Ansteuern ihres Inflationsziels bieten würde. Demnach könnte die Fed die Inflationsrate für einen längeren Zeitraum über dem angepeilten Idealwert halten, wenn diese zuvor geraume Zeit darunter geblieben ist.

Dieser im Fachjargon als "price-level targeting" bekannte Ansatz sei durchaus eine Option und ein guter "gangbarer Weg", betonte Evans. Doch es bedürfe noch eingehender Studien. Daher sei es nicht sein Ziel, sich nun bereits für diesen Ansatz stark zu machen. "Mir geht es darum, dass wir für unausweichliche künftige Situationen planen sollten."

Der Erfolg künftiger Strategien sei auf jeden Fall daran geknüpft, dass die Fed ihr derzeit gültiges Inflationsziel von zwei Prozent erreiche, sagte Evans. Falls dies nicht gelinge, werde das Vertrauen in die Fähigkeiten der Notenbank leiden. In den USA herrscht praktisch Vollbeschäftigung, doch die Fed verfehlt ihr Inflationsziel bereits seit längerem. Mit "price-level targeting" sollen die Preise stabil und zugleich die Arbeitslosigkeit niedrig gehalten werden.

London (APA/dpa) - In Schottland soll der erste Weltraumbahnhof auf europäischem Boden außerhalb Russlands entstehen. Das teilte die britische Weltraumagentur UK Space Agency am Montag mit. Von der Halbinsel A'Mhoine in der schottischen Grafschaft Sutherland könnten demnach bereits im kommenden Jahrzehnt Raketen ins Weltall starten.
 

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Großbritannien plant Weltraumbahnhof in Schottland

New Brunswick (New Jersey) (APA/dpa) - Johnson & Johnson (J&J) hat auch im zweiten Quartal vor allem von seinem Pharmageschäft profitiert. Hinzu kamen auch günstige Wechselkurse. Wie der Hersteller von Medizintechnik, Konsumgütern und Pharmazeutika am Dienstag mitteilte, stieg der Umsatz im zweiten Quartal um 10,6 Prozent auf knapp 21 Mrd. US-Dollar (rund 18 Mrd. Euro).
 

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Johnson & Johnson wächst vor allem dank Pharmageschäfts

Wien (APA) - Der heimische Markt für Elektro- und Hybridfahrzeuge ist im ersten Halbjahr 2018 deutlich weniger stark gewachsen als in der ersten Jahreshälfte des Vorjahres. Nachdem die Verkäufe in den ersten sechs Monaten 2017 um rund 70 Prozent gestiegen waren, legten sie im ersten Halbjahr 2018 nur noch um ein Fünftel zu, zeigt eine Auswertung der Unternehmensberatung Ernst & Young (EY).
 

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Trotz Diesel-Schwäche - Wachstum bei E-Autos verlangsamt sich