Fed will Banken mit Kapitalpuffern gegen Risiken schützen

New York - Die US-Notenbank Federal Reserve will Großbanken unter bestimmten Umständen zu dickeren Kapitalpolstern verpflichten. Damit könnten sich die Institute besser gegen Verluste wappnen, wenn Kreditrisiken über das normale Maß hinaus gestiegen seien und das Finanzsystem bedrohten, teilte die Zentralbank am Montag mit.

Die neue Regel würde für 13 US-Banken und einige ausländische Institute gelten. Der Vorschlag folgt auf eine Reihe von Maßnahmen, mit der die Behörden eine Wiederholung der Finanzkrise von 2008 und ihrer negativen Folgen für die Weltwirtschaft verhindern wollen. Faule Kredite, Verluste großer Banken und mangelnde Liquidität spielten eine zentrale Rolle.

Die sogenannten "antizyklischen Kapitalpuffer" würden zudem Schwankungen in der Kreditversorgung mäßigen, erklärte die Fed weiter. Die Zentralbank geht demnach davon aus, dass die dickeren Kapitalpolster derzeit nicht benötigt werden. Das Steuerungsinstrument solle aber bereits etabliert sein, falls das Kreditgeschäft einmal außer Kontrolle gerate.

Ob dies der Fall sei, werde die Fed anhand einer Reihe von Risikofaktoren ermitteln. Die Entscheidung werde die Notenbank zusammen mit der für das Kreditwesen zuständigen US-Finanzaufsichtsbehörde sowie der Einlagensicherung treffen. Den Instituten werde rund zwölf Monate Zeit gegeben, um die neuen Auflagen zu erfüllen.

Oak Brook (Illinois) (APA/AFP) - Angestellte der Fast-Food-Kette McDonald's sind in zehn Städten der USA auf die Straße gegangen, um gegen mangelnden Schutz vor sexuellen Übergriffen am Arbeitsplatz zu demonstrieren. McDonald's tue nicht genug gegen eine in seinen Restaurants "weitverbreitete Kultur der Verharmlosung", lautete ihr Vorwurf.
 

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Protest von McDonald's-Angestellten gegen Übergriffe in den USA

Stans (APA) - Der Tiroler Marmeladenhersteller Darbo mit Sitz in Stans im Unterinntal hat im Geschäftsjahr 2017 mehr Gewinn gemacht. Der Jahresüberschuss stieg auf 8,4 Mio. Euro. Im Jahr 2016 hatte er noch 5,8 Mio. Euro betragen, geht aus dem am Mittwoch im Amtsblatt der "Wiener Zeitung" veröffentlichten Abschluss hervor.
 

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Marmeladenhersteller Darbo im Vorjahr mit mehr Gewinn

Brüssel (APA/AFP) - Nach einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Belgien stellt die Region Wallonie eine Million Euro zur Bekämpfung der Seuche bereit. Das Geld sei für "technische und logistische Maßnahmen" vorgesehen, teilte das Ministerium mit. In der Provinz Luxemburg im Südosten Belgiens wurde ein 63.000 Hektar großes Waldgebiet gesperrt. Vorbereitet werde zudem eine Anzeige gegen unbekannt.
 

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Region Wallonie kämpft mit einer Million Euro gegen Schweinepest