FDA rügt Bayer wegen Produktionsmängeln in Leverkusen

Frankfurt (APA/Reuters) - Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat Bayer wegen Produktionsmängeln am Standort Leverkusen gerügt. Der deutsche Pharma- und Chemiekonzern bestätigte am Mittwoch, von der Behörde einen sogenannten "Warning Letter" erhalten zu haben. Dieser betreffe die Produktion von schon lange am Markt etablierten Arzneimitteln wie etwa dem Potenzmittel Levitra und dem Blutdrucksenker Adalat Oros.

Bayer werde alle Beanstandungen der FDA "mit höchster Sorgfalt angehen". Wegen der laufenden Korrekturmaßnahmen und Modernisierungsarbeiten könnte es zu vorübergehenden Versorgungsunterbrechungen kommen, die das ältere Produktportfolio von Bayer betreffen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen werde der Konzern in der Prognose für das laufende Geschäftsjahr berücksichtigen.

Citi-Analyst Peter Verdult rechnet mit einer Belastung von 300 Millionen Euro für den Betriebsgewinn (Ebitda) in diesem Jahr. Nach Angaben von Bayer hat es zu keiner Zeit Hinweise darauf gegeben, "dass die Patientensicherheit gefährdet war oder ist".

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach