Faule Schiffskredite brocken ABN Amro Gewinnrückgang ein

Amsterdam (APA/Reuters) - Die niederländische Bank ABN Amro kämpft mit Problemen bei Krediten an die Schifffahrt und die Offshore-Ölbranche. Wegen höherer Rückstellungen für faule Kredite schrumpfte der Gewinn um drei Prozent auf 595 Mio. Euro, wie ABN Amro am Montag mitteilte. Die Aktien verloren fast fünf Prozent.

Die Rückstellungen für faule Kredite verdreifachten sich im ersten Quartal auf 208 (Vorjahr: 63) Mio. Euro, hauptsächlich wegen der Probleme in der Schifffahrt und der Offshore-Ölbranche, die seit Jahren mit Überkapazitäten kämpfen. Kostensenkungen und die steigende Kreditnachfrage halfen ABN Amro, den Gewinnrückgang in Grenzen zu halten. Die Erträge stiegen um vier Prozent auf 2,3 Mrd. Euro.

"Wir sind auf Kurs, unsere strategischen Prioritäten und Finanzziele bis 2020 zu erreichen", sagte Konzernchef Kees van Dijkhuizen. Mehr als die Hälfte der bis dahin geplanten Einsparungen seien umgesetzt. Die Kosten-Ertrags-Quote verbesserte sich auf 57,9 Prozent von 60,2 Prozent im Vorjahresquartal. Die harte Kernkapitalquote stieg auf 17,5 Prozent von 16,9 Prozent.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte