Faule Kredite in Kroatien erreichten im Vorjahr einen Höchsttand

Zagreb - Der Umfang der faulen Kredite bei den kroatischen Banken hat im Vorjahr den höchsten Stand seit dem Ausbruch der globalen Finanzkrise erreicht. Der Anteil der ausfallsbedrohten Kredite in den Bankenbilanzen lag Ende 2014 bei knapp 17 Prozent, geht aus den Daten der kroatischen Notenbank hervor, die bis 2008 zurückreichen.

Das Volumen aller Kredite lag zu Jahresende bei 279,9 Mrd. Kuna (36,45 Mrd. Euro). Davon galten 47,4 Mrd. Kuna (6,21 Mrd. Euro) als teilweise oder komplett uneinbringlich, berichtete die Nachrichtenagentur Hina.

Im Jahresvergleich stieg der Anteil der Problemkredite im Gesamtportfolio der kroatischen Banken um 1,25 Prozentpunkte: vom 15,70 Prozent (2013) auf 16,95 Prozent (2014).

Rund 30,5 Prozent aller Kredite an Unternehmen waren vom Ausfall bedroht. Der Stand der Kredite an kroatische Unternehmen lag zu Jahresende 2014 bei 104,8 Mrd. Kuna (13,65 Mrd. Euro), davon betrugen faule Kredite knapp 32 Mrd. Kuna (4,17 Mrd. Euro).

Bei Krediten an die Haushalte gab es 12 Prozent faule Kredite. Diese machten 14,7 Mrd. Kuna (1,91 Mrd. Euro) aus. Insgesamt hatten kroatische Haushalte im Vorjahr 122,3 Mrd. Kuna (15,92 Mrd. Euro) an Krediten gehabt. Der Großteil der faulen Kredite waren Wohnungskredite.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch