Fast 48.000 Menschen protestierten in Paris gegen Macrons Reformpläne

Paris (APA/dpa) - Zahlreiche Menschen haben in Frankreich gegen Reformpläne von Präsident Emmanuel Macron protestiert und mit Streiks den Bahn- und Flugverkehr gestört. In Paris gingen laut einer Zählung im Auftrag mehrerer französischer Medien fast 48.000 Menschen auf die Straße, eine ähnliche Zahl meldete auch die Polizei.

Die Gewerkschaft CGT, die in der Regel deutlich höhere Zahlen meldet als die Behörden, sprach für ganz Frankreich von mehr als 500.000 Demonstranten.

Die Konflikte gelten als wichtiger Test für den Staatschef und die Pariser Regierung: Macrons Autorität werde von den Gewerkschaften herausgefordert, titelte die konservative Zeitung "Le Figaro" am Donnerstag. Der sozialliberale Staatschef ist seit vergangenem Mai im Amt und hat dem Land einen Reformkurs verordnet. So hat er bereits eine von Gewerkschaften scharf kritisierte Lockerung des Arbeitsrechts durchgesetzt.

Peking (APA/Reuters) - China hat den USA vorgeworfen, alle möglichen Rechtfertigungen für den von ihnen angezettelten Handelskrieg zu erfinden. Dazu gehöre auch die Ausrede von der Gefahr für die nationale Sicherheit, sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Hua Chunying, am Mittwoch vor Journalisten.
 

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China: Welt wird sich im Handelskrieg gegen USA stellen

Frankfurt (APA/dpa) - Die staatliche deutsche KfW-Bankengruppe hat im vergangenen Jahr die Rekordsumme von 9,7 (2016: 8,8) Milliarden Euro an Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländer vergeben. Knapp 40 Prozent aller Neuzusagen seien nach Afrika und in den Nahen Osten gegangen, teilte das Institut am Mittwoch in Frankfurt mit. Damit werde ein Beitrag zum Frieden und zur Minderung der Fluchtursachen geleistet.
 

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KfW vergibt Rekordsumme an Entwicklungs- und Schwellenländer

London (APA/Reuters) - Der durch den Kauf von Air-Berlin-Teilen gewachsene britische Billigflieger Easyjet hat seine Gewinnprognose nach dem dritten Quartal nach oben geschraubt. Dank des günstigen Wettbewerbsumfelds werde in dem bis Ende September laufenden Geschäftsjahr ein Vorsteuergewinn zwischen 550 und 590 Mio. Pfund (620 bis 665 Mio. Euro) erwartet, teilte das Unternehmen am Mittwoch in London mit.
 

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Easyjet erwartet Gewinnsprung trotz Flugausfälle