Fassmann: Euratom-Forschungsprogramm nicht durch Veto aufhalten

Brüssel (APA) - Forschungsminister Heinz Fassmann (ÖVP) hat die Enthaltung Österreichs zur Verlängerung des Euratom-Forschungsprogramms um weitere zwei Jahre verteidigt. Vor Beginn des EU-Forschungsrats am Dienstag sagte Fassmann, dies ändere nichts an der kritischen Meinung zur Atomenergie, die er auch heute bekunden werde.

Jedenfalls werde Österreich "die Verlängerung des Forschungsprogramms zu Euratom nicht durch ein Veto aufhalten". Auf die Frage, ob das auch Vorteile für Österreich bringt, sagte Fassmann, Österreich sei "relativ schwach beteiligt. Wir haben insgesamt nur acht erfolgreiche Projekte untergebracht. Aber die Themen sind sinnvoll, es geht auch um Nuklearmedizin. Da sollte man realistisch sein".

Wie könne aber argumentiert werden, dass Österreich weiter den Beitrag zu Euratom-Forschung zahlen wolle, aber strikt Anti-Atom eingestellt sei? - Fassmann: "Es geht hier um das Forschungsprogramm. Das ist ein Programm, das mit insgesamt zwei Mrd. Euro belegt ist". Die Dinge würden "schon zusammenpassen. Sicherheitsforschung, medizinische Forschung Ja, bei allem anderen, was in Nuklearforschung per se hineingeht, bleiben wir kritisch".

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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