Faser-Hersteller Lenzing steigert Gewinn dank Sparprogramm

Der österreichische Textilfaser-Hersteller Lenzing hat dank seines Sparprogramms im dritten Quartal mehr verdient. Der operative Gewinn (Ebit) stieg auf 37,1 Millionen Euro von 33,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Damit schnitt Lenzing deutlich besser ab, als von Analysten erwartet.

Lenzing stellt Viskosefasern her, die dann zu Bekleidung, Bettwäsche, Wattepads oder Tampons weiterverarbeitet werden. Der Preis dafür orientiert sich an dem für Baumwolle - und dieser ist wegen hoher Lagerbestände in China seit Monaten auf Talfahrt, was auch die Verkaufspreise von Lenzing drückt. Daher hatte der Konzern ein umfangreiches Sparprogramm angestoßen und baut hunderte Stellen ab. Diese Maßnahmen würden im laufenden Jahr noch verschärft, erklärte das Unternehmen am Donnerstag. Lenzing will nun über 90 Millionen Euro und nicht wie bislang geplant 90 Millionen Euro einsparen.

Frankfurt am Main (APA/dpa) - Deutschlands Maschinenbauer trotzen bisher internationalen Handelskonflikten. Im ersten Halbjahr stiegen die Auslieferungen von Maschinen "Made in Germany" gegenüber dem starken Vorjahreszeitraum um 4,3 Prozent auf 86,7 Mrd. Euro, teilte der Branchenverband VDMA am Montag in Frankfurt mit.
 

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Maschinenbau-Export hält Kurs in handelspolitischen Stürmen

Wien (APA) - Das Internet der Dinge beschäftigt immer mehr heimische Unternehmen, viele wissen aber nicht, wo sie ansetzen sollen. Die Interessenvertretung Plattform Industrie 4.0 hat nun acht Forschungsfelder erarbeitet, die für den österreichischen Weg im digitalen Wandel zentral sein sollen. Denn "abwarten ist gefährlich", meinte Vereins-Geschäftsführer Roland Sommer am Montag.
 

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Forschungswegweiser soll heimische Firmen für Industrie 4.0 rüsten

Frankfurt am Main/Berlin (APA/dpa) - In den deutschen Großstädten sind die Mieten stark gestiegen, ein Ende ist nicht in Sicht - auch weil die Baukosten immer höher klettern. Auch die Kommunen tragen einen Teil der Schuld, klagt nun die Immobilienwirtschaft. Die Städte reagieren empört.
 

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Deutsche Immobilienwirtschaft sieht Wohnbau-Versäumnisse der Kommunen