Faser-Hersteller Lenzing steigert Gewinn dank Sparprogramm

Der österreichische Textilfaser-Hersteller Lenzing hat dank seines Sparprogramms im dritten Quartal mehr verdient. Der operative Gewinn (Ebit) stieg auf 37,1 Millionen Euro von 33,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Damit schnitt Lenzing deutlich besser ab, als von Analysten erwartet.

Lenzing stellt Viskosefasern her, die dann zu Bekleidung, Bettwäsche, Wattepads oder Tampons weiterverarbeitet werden. Der Preis dafür orientiert sich an dem für Baumwolle - und dieser ist wegen hoher Lagerbestände in China seit Monaten auf Talfahrt, was auch die Verkaufspreise von Lenzing drückt. Daher hatte der Konzern ein umfangreiches Sparprogramm angestoßen und baut hunderte Stellen ab. Diese Maßnahmen würden im laufenden Jahr noch verschärft, erklärte das Unternehmen am Donnerstag. Lenzing will nun über 90 Millionen Euro und nicht wie bislang geplant 90 Millionen Euro einsparen.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"