Falschgeld im Nennwert von 17 Millionen Euro bei Neapel beschlagnahmt

Neapel (APA) - Täuschend echt sahen die 50-Euro-Scheine aus, die von der italienischen Polizei unweit von Neapel entdeckt wurden. Die gefälschte Banknoten mit einem Nennwert von 17 Millionen Euro wurden konfisziert. Die 50-Euro-Scheine befanden sich in einem Lieferwagen, der unweit von Marcianise nahe der Stadt Caserta aufgebracht wurde.

Neapel. Die italienische Polizei hat unweit von Neapel gefälschte Banknoten mit einem Nennwert von 17 Millionen Euro konfisziert. Die 50-Euro-Scheine waren von bester Qualität. Sie befanden sich in einem Lieferwagen, der unweit von Marcianise nahe der Stadt Caserta aufgebracht wurde.

Ein bisher unbescholtener Italiener wurde festgenommen, teilte die Polizei mit. Die Ermittler versuchen jetzt herauszufinden, über welche Wege die gefälschten Banknoten in Umlauf gebracht hätten werden sollen.

Professionelle Fälscher waren in der Vergangenheit vor allem im Balkanraum tätig. In den vergangenen Jahren hat es jedoch eine Verschiebung gegeben: 20 Prozent des Falschgeldes stammen aus Italien, behaupten Experten. Unter dem Druck der Wirtschaftskrise floriert offenbar die "Blüten"-Produktion.

Die Fälscher aus dem Raum von Giugliano bei Neapel gelten europaweit als die erfahrensten Spezialisten in der Produktion von Matrizen zur Herstellung von Falschgeld. Die Neapolitaner schaffen es, die Sicherheitsmerkmale europäischer Banknoten nahezu perfekt zu imitieren. Dafür sind großes Know-how und hoch spezialisiertes Equipment nötig.

Die Produktion wird von unterschiedlichen kriminellen Organisationen übernommen. Sie haben bei der Entwicklung moderner Techniken ein derart hohes Niveau erreicht, dass sie nahezu fehlerlose "Blüten" herstellen können, klagte die Antifälschungseinheit der Carabinieri.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne