Falschgeld im Nennwert von 17 Millionen Euro bei Neapel beschlagnahmt

Neapel (APA) - Täuschend echt sahen die 50-Euro-Scheine aus, die von der italienischen Polizei unweit von Neapel entdeckt wurden. Die gefälschte Banknoten mit einem Nennwert von 17 Millionen Euro wurden konfisziert. Die 50-Euro-Scheine befanden sich in einem Lieferwagen, der unweit von Marcianise nahe der Stadt Caserta aufgebracht wurde.

Neapel. Die italienische Polizei hat unweit von Neapel gefälschte Banknoten mit einem Nennwert von 17 Millionen Euro konfisziert. Die 50-Euro-Scheine waren von bester Qualität. Sie befanden sich in einem Lieferwagen, der unweit von Marcianise nahe der Stadt Caserta aufgebracht wurde.

Ein bisher unbescholtener Italiener wurde festgenommen, teilte die Polizei mit. Die Ermittler versuchen jetzt herauszufinden, über welche Wege die gefälschten Banknoten in Umlauf gebracht hätten werden sollen.

Professionelle Fälscher waren in der Vergangenheit vor allem im Balkanraum tätig. In den vergangenen Jahren hat es jedoch eine Verschiebung gegeben: 20 Prozent des Falschgeldes stammen aus Italien, behaupten Experten. Unter dem Druck der Wirtschaftskrise floriert offenbar die "Blüten"-Produktion.

Die Fälscher aus dem Raum von Giugliano bei Neapel gelten europaweit als die erfahrensten Spezialisten in der Produktion von Matrizen zur Herstellung von Falschgeld. Die Neapolitaner schaffen es, die Sicherheitsmerkmale europäischer Banknoten nahezu perfekt zu imitieren. Dafür sind großes Know-how und hoch spezialisiertes Equipment nötig.

Die Produktion wird von unterschiedlichen kriminellen Organisationen übernommen. Sie haben bei der Entwicklung moderner Techniken ein derart hohes Niveau erreicht, dass sie nahezu fehlerlose "Blüten" herstellen können, klagte die Antifälschungseinheit der Carabinieri.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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