Fall Kim Dotcom: Anhörung zu US-Auslieferungsersuchen im August

Wellington - Ein Gericht in Neuseeland soll im August erneut das US-Auslieferungsersuchen gegen den deutschstämmigen Internetunternehmer Kim Dotcom prüfen. Zu diesem Schluss kam ein Richter am Dienstag in Auckland, wie neuseeländische Medien berichteten. Im Dezember hatte das Gericht entschieden, dass der 42-Jährige zusammen mit drei anderen Angeklagten von Neuseeland an die USA ausgeliefert werden kann.

Dagegen hatte der ehemalige Unternehmer mit dem bürgerlichen Namen Kim Schmitz Berufung eingelegt. Ihm soll in den USA wegen seiner inzwischen geschlossenen Internettauschplattform Megaupload der Prozess gemacht werden. Richter Raynor Asher lehnte am Dienstag einen Antrag der Anwälte der US-Regierung ab, den Prüfungstermin vorzuziehen. Wegen der komplexen Materie solle es bei dem Termin am 29. August bleiben, hieß es.

Dotcom war auf US-Antrag 2012 nahe Auckland vorübergehend festgenommen worden. Die US-Ankläger sagen, Musik- und Filmproduzenten hätten eine halbe Milliarde Dollar an Lizenzgebühren verloren, weil Nutzer über Megaupload urheberrechtlich geschütztes Material austauschten. Bei einem Schuldspruch drohen ihm und seinen Mitangeklagten in den USA jahrelange Haftstrafen. Dotcom wehrt sich gegen die Vorwürfe und die Auslieferung. Er sagt, er habe nur die Plattform zur Verfügung gestellt.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro