Fall Kampusch - Streit um Buch am Mittwoch vor Gericht

Köln/Wien - Der Streit um das Buch "Der Entführungsfall Natascha Kampusch - Die ganze beschämende Wahrheit" wird am Mittwoch am Landesgericht Köln vor Gericht fortgesetzt. Der Wiener Anwalt von Kampusch, Gerald Ganzger, sieht die Privatsphäre seiner Mandantin verletzt. Autor Peter Reichard glaubt belegen zu können, dass Kampusch mit der Veröffentlichung völlig einverstanden gewesen sei.

Bei dem Prozess geht es laut Ganzger nicht um das ganze Buch, sondern um einen "Epilog", den der Ex-Kripo-Beamte Reichard dem eigentlichen Werk vorangestellt hat. Darin wird aus von Entführer Wolfgang Priklopil gedrehten Videos während der achtjährigen Gefangenschaft von Kampusch in seinem Haus zitiert.

Kampusch will zwar für das Buch ihre Zustimmung gegeben hatte, aber nicht für den Epilog. Ihren Antrag auf einstweilige Verfügung ohne mündliche Verhandlung hat das Landgericht Köln abgelehnt.

Zum zehnten Jahrestag ihrer Flucht im August plant Kampusch, ein eigenes Buch zu veröffentlichen. "10 Jahre Freiheit" soll das Werk heißen. Sie will den Lesern "die wirkliche Natascha Kampusch" zeigen - nicht ihr von Medien geprägtes, öffentliches Bild.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro