Fahrdienst-Anbieter Uber verliert weitere Führungskraft

San Francisco (APA/Reuters) - Nach diversen anderen Managern verlässt nun auch Produktchef Jeff Holden den Fahrdienst-Anbieter Uber Technologies. Holden war zuletzt für die Sparte Elevate verantwortlich, die für die Entwicklung fliegender Autos zuständig ist, wie ein Uber-Sprecher am Donnerstag zu Reuters sagte. Gründe für den Abgang des früheren Groupon-Managers wollte er nicht nennen.

Uber-Chef Dara Khosrowshahi will die Zeit der Skandale unter seinem Vorgänger Travis Kalanick hinter sich lassen und räumt bei dem umstrittenen US-Unternehmen seit seinem Amtsantritt im vergangenen August auf. Zuvor war die Firma immer wieder mit Meldungen um sexuelle Belästigung und Diskriminierung sowie gerichtlichen Auseinandersetzungen aufgefallen. Seit vergangenem Jahr haben das Unternehmen mehr als ein Dutzend hochrangige Führungskräfte verlassen. Uber ist weiter auf der Suche nach einem Finanzchef, der den für 2019 geplanten Börsengang begleitet. Der Posten ist seit 2015 vakant.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht