Fahrdienst-Anbieter Uber verliert weitere Führungskraft

San Francisco (APA/Reuters) - Nach diversen anderen Managern verlässt nun auch Produktchef Jeff Holden den Fahrdienst-Anbieter Uber Technologies. Holden war zuletzt für die Sparte Elevate verantwortlich, die für die Entwicklung fliegender Autos zuständig ist, wie ein Uber-Sprecher am Donnerstag zu Reuters sagte. Gründe für den Abgang des früheren Groupon-Managers wollte er nicht nennen.

Uber-Chef Dara Khosrowshahi will die Zeit der Skandale unter seinem Vorgänger Travis Kalanick hinter sich lassen und räumt bei dem umstrittenen US-Unternehmen seit seinem Amtsantritt im vergangenen August auf. Zuvor war die Firma immer wieder mit Meldungen um sexuelle Belästigung und Diskriminierung sowie gerichtlichen Auseinandersetzungen aufgefallen. Seit vergangenem Jahr haben das Unternehmen mehr als ein Dutzend hochrangige Führungskräfte verlassen. Uber ist weiter auf der Suche nach einem Finanzchef, der den für 2019 geplanten Börsengang begleitet. Der Posten ist seit 2015 vakant.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia