Facebook und Universal schließen Lizenzvertrag zur Musiknutzung

New York (APA/AFP) - Facebook und Universal machen gemeinsame musikalische Sache: Das soziale Netzwerk hat mit dem Musikkonzern einen Lizenzvertrag zur Nutzung von Musikvideos geschlossen. Ein Vertreter von Universal sprach am Donnerstag von einem "dynamischen neuen Modell" für die Beziehung zwischen Musikindustrie und sozialen Netzwerken.

Die Partnerschaft zeige, dass Innovation und eine angemessene Entschädigung für die Künstler "Hand in Hand gehen". Wer bisher Videos mit lizenzierten Musikinhalten auf Facebook hochladen wollte, scheiterte oft an den Vorgaben zum Urheberrecht. Stattdessen verlinkten Nutzer dann auf andere Plattformen wie YouTube oder Spotify. Fortan bietet das Unternehmen Universal, das Künstler wie Elton John, Lady Gaga und Helene Fischer unter Vertrag hat, die Inhalte für Nutzer von Facebook an, aber auch für den ebenfalls zur Unternehmensgruppe gehörenden Bilderdienst Instagram und das Start-up Oculus.

Letztlich sollen Facebooknutzer Zugang zu einer umfangreichen Universal-Musikbibliothek erhalten, auch das Teilen über den Messenger soll dann möglich sein. Über die finanziellen Details des Deals wurde in der gemeinsamen Erklärung der Unternehmen nichts bekannt. Facebook folgt mit dem Schritt dem Portal YouTube, das seinerseits Lizenzverträge mit den drei größten Musiklabeln geschlossen hat.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

Newsticker

Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

Newsticker

Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

Newsticker

Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen