Facebook setzt künftig stärker auf Sprachsteuerung a la "Siri"

Facebook will sich künftig stärker der Kommunikation zwischen Mitgliedern und Firmen widmen. Die Messenger-App werde für Entwickler geöffnet, um sogenannte Chatbots zu entwickeln, kündigte Facebook-Chef Mark Zuckerberg am Dienstag auf der firmeneigenen Entwicklerkonferenz in San Francisco an.

Dabei handelt es sich um automatisierte Programme, die Nutzern die Kommunikation mit Unternehmen erleichtern und beispielsweise auch beim Online-Einkauf helfen. Niemand müsse mehr bei der Telefonvermittlung nach einem Floristen in der Nähe fragen, nannte Zuckerberg ein Beispiel, wo Chatbots künftig von den 1,6 Milliarden Mitgliedern eingesetzt werden könnten. Facebook setzt darauf, durch das zusätzliche Angebot mehr Transaktionen über seine Plattform abwickeln zu können und einen Fuß in den Dienstleistungssektor zu bekommen.

Experten sind der Meinung, dass es Facebook aufgrund seiner schieren Datenmengen leichter als der Konkurrenz fallen dürfte, Chatbots zu entwickeln und dabei Interaktionen und Einkaufsempfehlungen zu personalisieren. Facebook zufolge sind mehr als 50 Millionen Firmen Mitglieder bei dem Netzwerk.

Erst kürzlich hatte sich Microsoft mit seinem Chatbot Tay blamiert. So plapperte die Maschine frauenfeindliche und rassistische Tweets einfach laut nach.

Nach Ende der Angebotsfrist heute Nacht soll der Bieterwettstreit vorbei sein
 

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Niki-Bieterfrist endet - Am Montag wird sich Schicksal entscheiden

Wien/Berlin/Schwechat (APA) - Auf den einstigen Großaktionär von Air Berlin, die arabische Fluggesellschaft Etihad aus Abu Dhabi, kommt eine Klage zu, schreibt das "Manager Magazin" am Freitag online. Namhafte Gläubigervertreter machten Etihad für den Zusammenbruch von Air Berlin verantwortlich.
 

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Etihad droht Milliardenklage von Air-Berlin-Gläubigern

Washington (APA/Reuters) - Die Stimmung der US-Konsumenten hat sich zu Jahresanfang überraschend eingetrübt. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen fiel im Jänner von 95,9 Zählern (Dezember) auf 94,4 Punkte, wie die Universität Michigan am Freitag auf Grundlage vorläufiger Zahlen mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten hingegen mit 97 Zählern gerechnet.
 

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Stimmung der US-Verbraucher im Jänner unerwartet verschlechtert