Facebook lässt Nutzerdaten zu Werbezwecken von IBM auswerten

Das soziale Online-Netzwerk Facebook will Nutzerdaten zu Werbezwecken noch professioneller auswerten. Das Unternehmen gab dafür am Mittwoch eine Zusammenarbeit mit dem IT-Konzern IBM bekannt.

IBM werde mit seinen "tiefgehenden Analysemöglichkeiten" die anonymisierten Daten von Facebook-Nutzern auswerten, um Werbetreibenden ein besseres Bild ihrer Zielgruppe geben zu können, hieß es in einer Mitteilung beider Unternehmen.

So soll beispielsweise ein Modehändler sportinteressierte Kunden finden und ihnen entsprechende Angebote zu Kleidung oder Zubehör machen können. Ziel sei "bessere Werbung", erklärten Facebook und IBM. Über die Datenanalyse sollen demnach "die richtigen Leute zum richtigen Zeitpunkt" erreicht werden.

Facebook schloss sich zudem als erstes Unternehmen dem neuen IBM Commerce ThinkLab an - einer Forschungsgruppe, die mit Werbetreibenden zusammenarbeitet. Facebook-Manager Blake Chandlee begründete den Schritt damit, dass das Netzwerk Marken dabei helfen wolle, ihre Geschäftsziele durch "optimierte personenbezogene Werbung" zu erreichen.

Memphis (Tennessee) (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat nach der Kritik an dem von ihm benannten Führungspersonal der Notenbank Widerspruch aus den Reihen der Währungshüter geerntet. Trump hatte die Zentralbank Fed für verrückt erklärt und die von ihm getroffene Personalauswahl als "nicht so glücklich" bezeichnet.
 

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Trumps scharfe Kritik an Währungshütern löst Widerspruch bei Fed aus

Stuttgart (APA/dpa) - Der deutsche Autobauer Porsche braucht mehr Personal für den Bau seiner Elektroautos. Für die Serienfertigung des Mission E Cross Turismo will der Sportwagenhersteller noch einmal 300 Stellen am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen schaffen, wie Porsche-Chef Oliver Blume am Donnerstag in Nürtingen beim Branchengipfel der Hochschule für Automobilwirtschaft ankündigte.
 

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Porsche stellt noch mehr Mitarbeiter für E-Auto-Produktion ein

Riad (APA/dpa) - Zu seiner großen Investmentkonferenz in Riad wollte Saudi-Arabien kommende Woche die Größen der Finanzwelt und Eliten der internationalen Wirtschaft in die Ölmonarchie locken. Doch das Verschwinden und die mutmaßliche Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat einen dunklen Schatten auf die aufwendig inszenierte Veranstaltung geworfen.
 

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"Future Investment Initiative" - Riads Plattform für Geldgeber