Facebook-Chef trifft vor Kongressanhörung mehrere Politiker - Insider

Washington/Menlo Park/London (APA/Reuters) - Facebook-Chef Mark Zuckerberg will nach dem Datenskandal seine Anhörung vor mehreren Ausschüssen des US-Kongresses offenbar gut vorbereiten. Zwei Abgeordnete sagten der Nachrichtenagentur Reuters am Sonntag, der Chef des weltgrößten Internet-Netzwerks werde sich am Montag bereits mit mehreren Parlamentariern treffen. Dabei seien auch Politiker aus den betreffenden Ausschüssen.

Facebook wollte sich nicht zu den Informationen äußern. Zuckerberg soll am Dienstag im Justizausschuss des US-Senats befragt werden, am Mittwoch dann im Handelsausschuss des US-Repräsentantenhauses.

Der kalifornische Konzern wird gerade von einem Datenskandal erschüttert. Dabei wurden möglicherweise Daten von bis zu 87 Millionen Nutzern an die Politikberatungsfirma Cambridge Analytica zweckwidrig weitergegeben. Die Daten sollen im US-Wahlkampf zugunsten des jetzigen Präsidenten Donald Trump eingesetzt worden sein.

Ab Montag sollen die betroffenen Nutzer des Netzwerks vom Unternehmen informiert werden. Eine mit den Vorbereitungen vertraute Person sagte, Zuckerberg werde bei seiner Aussage die Notwendigkeit betonen, Verantwortung zu übernehmen.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden