Facebook startet "At-work"-Netzwerk für die Berufswelt

San Francisco (Kalifornien)/Menlo Park - Das soziale Online-Netzwerk Facebook will künftig auch in der Arbeitswelt mitmischen. Das Unternehmen testet seit Mittwoch das Netzwerk "Facebook at Work" (Facebook bei der Arbeit) in ausgewählten Firmen. Über die Seite können Nutzer mit Kollegen kommunizieren, gemeinsam an Dokumenten arbeiten und auch berufliche Kontakte pflegen.

Facebook selbst nutze "Facebook at Work" bereits seit Jahren intern, teilte Sprecherin Elisabeth Diana mit. "Damit können wir effizienter zusammenarbeiten." Nun sei das Netzwerk auch für andere Firmen verfügbar.

Das Netzwerk für den Arbeitsplatz bietet wie das soziale Netzwerk auch Funktionen wie Nachrichten, Chats, Gruppen oder Events - allerdings sind sie auf eine Gruppe von Nutzern in einem Unternehmen beschränkt. Der Hintergrund der Seite hat eine andere Farbe als das Facebook-Blau - wohl, damit auf einen Blick klar ist, welches Netzwerk ein Mitarbeiter gerade auf dem Schirm hat.

Die ausgewählten Firmen, die "Facebook at Work" nun testweise anwenden, sollen Vorschläge für Verbesserungen machen, wie Diana sagte. Welche Firmen dies sind, gab sie nicht an. Einige von ihnen hätten Niederlassungen in mehreren Ländern. Angaben zu möglichen Kosten für "Facebook at Work" machte das Unternehmen ebenfalls nicht. Denkbar sind Gebühren für die Dienstleistung, die die Firmen bezahlen müssten.

Facebook arbeitet derzeit daran, sein Angebot auszuweiten. Das Netzwerk veröffentlichte vor kurzem eine Anwendung, mit der Nutzer anonym chatten können. Zudem testet das Unternehmen derzeit eine Funktion, bei der Mitglieder des Netzwerkes per Knopfdruck ein Produkt kaufen können. Erst im vergangenen Monat hatte Facebook den Kauf des Messenger-Dienstes WhatsApp abgeschlossen. Facebook gibt es seit 2004. Das Netzwerk hat 1,35 Milliarden aktive Nutzer.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro