Facebook will Afrika erobern - Büro-Eröffnung in Johannesburg

Menlo Park/Johannesburg - Facebook nimmt Afrika ins Visier. Um das Wachstum auf dem Kontinent zu forcieren, eröffnet das Online-Netzwerk im nächsten Monat ein Büro in Südafrikas Metropole Johannesburg, wie die für die Region zuständige Managerin Nicola Mendelsohn dem Finanzdienst Bloomberg sagte.

Von mehr als einer Milliarde Menschen in Afrika nutzten bisher 120 Millionen Facebook, heißt es in dem Bericht. Das Unternehmen habe es dort zwar wegen der vergleichsweise schwachen Internetverbreitung schwerer, Fuß zu fassen. Afrika sei aber wegen seiner Wachstumsmöglichkeiten sehr lukrativ. Zumal sich Facebook in anderen großen Märkten wie Russland oder China wegen der Dominanz heimischer Rivalen und Zensur schwertue.

Um die Kosten für den Datenverkehr zu senken und auch in Gegenden mit schlechtem Internetempfang verfügbar zu sein, werde Facebook in Afrika Partnerschaften mit Mobilfunk-Anbietern eingehen. Zudem solle eine App eingeführt werden, die weniger Daten braucht und somit in Gegenden mit schwacher Internetverbindung besser läuft.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden