Facebook will Afrika erobern - Büro-Eröffnung in Johannesburg

Menlo Park/Johannesburg - Facebook nimmt Afrika ins Visier. Um das Wachstum auf dem Kontinent zu forcieren, eröffnet das Online-Netzwerk im nächsten Monat ein Büro in Südafrikas Metropole Johannesburg, wie die für die Region zuständige Managerin Nicola Mendelsohn dem Finanzdienst Bloomberg sagte.

Von mehr als einer Milliarde Menschen in Afrika nutzten bisher 120 Millionen Facebook, heißt es in dem Bericht. Das Unternehmen habe es dort zwar wegen der vergleichsweise schwachen Internetverbreitung schwerer, Fuß zu fassen. Afrika sei aber wegen seiner Wachstumsmöglichkeiten sehr lukrativ. Zumal sich Facebook in anderen großen Märkten wie Russland oder China wegen der Dominanz heimischer Rivalen und Zensur schwertue.

Um die Kosten für den Datenverkehr zu senken und auch in Gegenden mit schlechtem Internetempfang verfügbar zu sein, werde Facebook in Afrika Partnerschaften mit Mobilfunk-Anbietern eingehen. Zudem solle eine App eingeführt werden, die weniger Daten braucht und somit in Gegenden mit schwacher Internetverbindung besser läuft.

Die voestalpine AG hat für allgemeine Finanzierungszwecke sowie zur Refinanzierung einer im Februar 2018 auslaufenden Anleihe eine neue Unternehmensanleihe mit einem Volumen von 500 Millionen Euro erfolgreich am Kapitalmarkt platziert. Das Orderbuch hatte bei einer Größenordnung von über 1,25 Milliarden Euro und rund 220 verschiedenen Investoren eine ausgezeichnete Qualität. Der Kupon der 7-jährigen Anleihe beträgt 1,375 %.
 

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voestalpine begibt erfolgreich 500-Millionen-Euro Anleihe

Dresden (APA/dpa) - Die deutsche Flirt-App Lovoo wird um 70 Mio. Dollar (58,5 Mio. Euro) vom US-Konzern The Meet Group übernommen. Die US-Amerikaner betreiben bereits mehrere konkurrierende Plattformen wie Hi5 oder MeetMe. Mit rund fünf Millionen aktiven Nutzern im Monat werde Lovoo aber die populärste Marke sein, erklärte The Meet Group am Mittwoch.
 

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70-Millionen-Euro-Flirt - US-Konzern kauft deutsche Dating-App Lovoo

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Staatsanwaltschaft Frankfurt fordert von Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter 500.000 Euro für die Einstellung des Insiderverfahrens gegen ihn. Das bestätigte der Vizepräsident des Amtsgerichts Frankfurt, Frank Richter, der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Das Gericht muss in der Affäre um Insiderhandel und Marktmanipulation einem Deal der Börse mit der Staatsanwaltschaft zustimmen.
 

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Staatsanwaltschaft will 500.000 Euro von Börsen-Chef Kengeter