FACC forciert Wartungsgeschäft

Wien/Ried im Innkreis - Der oberösterreichische Luftfahrtzulieferer FACC setzt verstärkt auf das Geschäftsfeld Instandhaltung und Wartung. Die Aktivitäten würden auf den Bereich Maintenance, Repair & Overhaul (MRO) in der zivilen Luftfahrt ausgeweitet, teilte das Unternehmen heute, Montag, mit. Zusätzlich zum Hauptwerk in Ried im Innkreis sei deshalb ein weiterer Betrieb in Wichita (USA) aufgebaut worden.

Mit der Infrastruktur in Österreich und den USA verfüge die FACC über die technischen Voraussetzungen, Instandhaltungstätigkeiten und Reparaturen für Strukturbauteile an Tragflächen, Leit- oder Triebwerken als auch in der Flugzeugkabine durchzuführen.

Die FACC Solutions, Inc. in Wichita ist seit 2014 in Betrieb. Mit dem wachsenden Anteil an Verbundwerkstoffen im Flugzeugbau erhöhe sich auch die Nachfrage nach qualifizierten Instandhaltungsbetrieben in den USA, meinte der Chef des US-Wartungsbetriebs, Dean Poor.

Dank der langjährigen Zusammenarbeit mit allen wichtigen Flugzeugherstellern wie etwa Airbus, Boeing und Bombardier sei die FACC "für Airlines und MRO-Wartungsbetriebe ein verlässlicher Partner für Komponentenwartung", so Konzernchef Walter Stephan.

Der heimische Konzern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013/14 mit weltweit mehr als 3.200 Mitarbeitern einen Umsatz von gut 547 Mio. Euro.

Wien/Bochum (APA) - Buwog-Chef Daniel Riedl widerspricht dem Vorwurf, die Bundeswohnungen seien 2004 von der damaligen Bundesregierung zu billig verkauft worden. Zur in diesen 14 Jahren eingetretenen Wertsteigerung von 588 Mio. auf 3,2 Mrd. Euro, soviel bietet die deutsche Vonovia, sagte Riedl am Freitag im Ö1-"Mittagsjournal" des ORF-Radios: "Ich bin persönlich stolz drauf."
 

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Buwog-Chef Riedl verteidigt kräftige Wertsteigerung des Unternehmens

Wien (APA) - Bei der insolventen Wienwert-Holding hat am Freitag die erste Gläubigerversammlung stattgefunden. Laut Bericht des Masseverwalters Norbert Abel beträgt das liquide Vermögen derzeit gerade einmal 40.000 Euro, berichtete Anlegeranwalt Lukas Aigner am Nachmittag. Die Anleihen seien aus Sicht des Masseverwalters faktisch nicht besichert.
 

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Wienwert-Masseverwalter: 40.000 Euro Vermögen, Bonds nicht besichert

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi hat nach einem Gewinnsprung 2017 einen klaren Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gescheut. Das sorgte an der Börse für Enttäuschung: Vivendi-Aktien brachen am Freitag zeitweise um knapp neun Prozent ein und waren größter Verlierer im Parise Auswahlindex CAC 40.
 

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Medienkonzern Vivendi lässt Anleger über 2018 im Dunkeln: Aktie fällt