FACC forciert Wartungsgeschäft

Wien/Ried im Innkreis - Der oberösterreichische Luftfahrtzulieferer FACC setzt verstärkt auf das Geschäftsfeld Instandhaltung und Wartung. Die Aktivitäten würden auf den Bereich Maintenance, Repair & Overhaul (MRO) in der zivilen Luftfahrt ausgeweitet, teilte das Unternehmen heute, Montag, mit. Zusätzlich zum Hauptwerk in Ried im Innkreis sei deshalb ein weiterer Betrieb in Wichita (USA) aufgebaut worden.

Mit der Infrastruktur in Österreich und den USA verfüge die FACC über die technischen Voraussetzungen, Instandhaltungstätigkeiten und Reparaturen für Strukturbauteile an Tragflächen, Leit- oder Triebwerken als auch in der Flugzeugkabine durchzuführen.

Die FACC Solutions, Inc. in Wichita ist seit 2014 in Betrieb. Mit dem wachsenden Anteil an Verbundwerkstoffen im Flugzeugbau erhöhe sich auch die Nachfrage nach qualifizierten Instandhaltungsbetrieben in den USA, meinte der Chef des US-Wartungsbetriebs, Dean Poor.

Dank der langjährigen Zusammenarbeit mit allen wichtigen Flugzeugherstellern wie etwa Airbus, Boeing und Bombardier sei die FACC "für Airlines und MRO-Wartungsbetriebe ein verlässlicher Partner für Komponentenwartung", so Konzernchef Walter Stephan.

Der heimische Konzern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013/14 mit weltweit mehr als 3.200 Mitarbeitern einen Umsatz von gut 547 Mio. Euro.

Frankfurt (APA/dpa) - Kunden des AUA-Mutterkonzerns Lufthansa drohen die ersten Streiks seit Frühjahr vergangenen Jahres. Im Tarifkonflikt um die rund 1.000 Flugbegleiter bei der Billigtochter Eurowings sind die Fronten so verhärtet, dass die Gewerkschaft Verdi Verhandlungen absagt und sich für Streiks rüstet.
 

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Peking (APA/Reuters) - In die Bemühungen um ein Ende des Handelsstreits zwischen China und den USA kommt wieder Bewegung. Die Führung in Peking lieferte US-Regierungskreisen zufolge eine schriftliche Antwort auf die Forderung nach weitreichenden Änderungen in der Handelspolitik.
 

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Wieder Bewegung im Handelsstreit zwischen China und USA

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere war heute, Donnerstag, am 64. Tag des Verfahrens, wieder die Causa Buwog und Linzer Terminal Tower dran. Für Protokollberichtigungsanträge der Verteidiger zu diesen Themen mussten alle Angeklagten dieser Causa, also auch Grasser, wieder vor Gericht erscheinen.
 

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