FACC berät chinesische Schwester-Firma beim Bau von Passagierkabinen

(APA) - Der heimische Flugzeugzulieferer FACC wird seine chinesische Schwester Fesher Aviation Components mit Sitz in Zhenjiang beim Bau von Passagierkabinen für zivile Flugzeuge beraten. Fesher gehört wie FACC zur staatlichen Aviation Industry Corporation of China (AVIC). Der Vertrag sei vor kurzem in Peking unterschrieben worden, gab FACC am Donnerstag bekannt.

"Die geplante Zusammenarbeit bei der Fertigung der A330 Passagierkabinen wird unseren Footprint in China wesentlich ausbauen und es uns ermöglichen, vom rasch wachsenden Luftverkehr in China zu profitieren", so FACC-Chef Walter Stephan laut Aussendung. Zum Volumen des Beratervertrages wurden keine Angaben gemacht.

Innerhalb der nächste Jahre will der oberösterreichische Flugzeugzulieferer weitere Projekte von Österreich nach China verlagern. Personell habe das keine Auswirkungen auf Standorte in Österreich, sagte eine Sprecherin zur APA. FACC beschäftigt 3.000 Mitarbeiter, davon fast 2.700 in Österreich.

Die chinesische AVIC hält noch 55 Prozent an FACC, der Rest befindet sich im Streubesitz.

Lauda-Airline kann Mitarbeitern in Deutschland Gehalt nicht auszahlen

Lauda-Airline kann Mitarbeitern in Deutschland Gehalt nicht auszahlen

Der Streit zwischen der Ryanair-Tochter Laudamotion und der Gewerkschaft …