FACC - Erste Group stuft Aktie von "Accumulate" auf "Buy" hoch

Ried im Innkreis (APA) - Die Erste Group hat ihre Anlageempfehlung für die Aktien des oberösterreichischen Luftfahrtzulieferers FACC von "Accumulate" auf "Buy" angehoben. Gleichzeitig stieg das Kursziel klar von 15 auf 24 Euro.

Erste-Analyst Christoph Schultes begründet die Anhebung sowohl mit den guten Aussichten für die Luftfahrtbranche als auch mit dem starken Fortschritt des Unternehmens bei der Profitablität. Positiv auswirken könnte sich auch die wahrscheinliche Aufnahme der Aktie in den österreichischen Leitindex ATX. Dadurch würde nicht nur die Nachfrage steigen, es dürften auch neue Investoren auf die Aktie aufmerksam werden, heißt es in der Analyse vom Freitag.

Beim Gewinn je Aktie erwartet der Erste-Analyst 1,12 Euro für das Geschäftsjahr 2018. Im Folgejahr 2019 soll er auf 1,06 Euro sinken, anschließend im Jahr 2020 wieder auf 1,26 Euro steigen. Eine Dividendenzahl erwartet die Erste Group für 2018 nicht. In den Folgejahren wird eine Ausschüttung von 0,30 Euro (2019) sowie 0,40 Euro (2020) prognostiziert.

Zum Vergleich: Am Freitag notierten die FACC-Titel gegen Mittag an der Wiener Börse mit einem Plus von 2,40 Prozent bei 19,60 Euro.

Analysierendes Institut Erste Group

Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html. (Die veröffentlichten Weblinks werden von der Internetseite der dpa-AFX unverändert übernommen.)

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht