FACC - Analysten sehen im dritten Quartal Umsatz- und Gewinnrückgang

Ried im Innkreis (APA) - Beim oberösterreichischen Luftfahrtzulieferer FACC dürften im abgelaufenen Quartal sowohl der Umsatz als auch der Nettogewinn gesunken sein. Bei den operativen Ergebniszahlen erwarten Finanzanalysten aber klare Verbesserungen. Das Unternehmen wird die Ergebnisse für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2017/18 am morgigen Dienstag vor Börsenstart präsentieren.

Beim Umsatz prognostizieren Analysten von Erste Group und Raiffeisen Centrobank (RCB) im Schnitt einen Rückgang von 3,7 Prozent auf 188,1 Mio. Euro. "Wir erwarten höhere Umsätze verglichen mit dem Vorquartal, allerdings dürften sie etwas unter dem Wert des Vorjahres liegen", kommentiert Erste-Group-Analyst Christoph Schultes die Umsatzentwicklung.

Operativ dürfte es zum Vorjahresquartal deutliche Verbesserungen geben: Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) prognostizieren die befragten Finanzanalysten im Schnitt um gut zehn Prozent höher bei 21,4 Mio. Euro. Beim operativen Gewinn dürfte der Zuwachs sogar doppelt so stark ausfallen. Hier erwarten die Analysten durchschnittlich ein Plus von über 20 Prozent auf 13,4 Mio. Euro.

Unterm Strich dürfte jedoch etwas weniger bleiben als im dritten Quartal 2016/17. Die Wertpapierexperten der beiden heimischen Banken erwarten den Nettogewinn bei 8,7 Mio. Euro und damit um 5,4 Prozent niedriger als im Vorjahresquartal. Trotz des leichten Gewinnrückgangs beurteilt Erste-Analyst Schultes die Zahlen aber positiv, er erwarte "starke Ergebnisse".

An der Börse gab es jedenfalls bereits Vorschusslorbeeren: Im noch jungen Jahr 2018 ist die FACC-Aktie bereits um fast 13 Prozent gestiegen. Damit knüpfte sie direkt an ihr starkes Vorjahr an: 2017 ist die FACC-Aktie mit einem Jahresplus von knapp 240 Prozent bester Wert im Wiener prime market gewesen.

FACC - Analystenschätzungen für das dritte Quartal 2017/18 in Mio. Euro:

~ Schnitt Vorjahr +/- Umsatz 188,1 195,3 -3,7% EBITDA 21,4 19,4 10,1% EBIT 13,8 11,4 20,6% Nettogewinn nach Minderheiten 8,7 9,2 -5,4% ~

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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