EZB kaufte binnen sechs Wochen Staatsanleihen für 73 Mrd. Euro

Frankfurt - Die Europäische Zentralbank (EZB) treibt ihr Mammut-Programm zum Kauf von europäischen Staatsanleihen voran. In den ersten sechs Wochen des festgelegten Zeitraums erwarben die Währungshüter für insgesamt 73,29 Mrd. Euro öffentliche Schuldtitel, wie die EZB am Montag mitteilte. In der Zahl sind bis zum 17. April abgewickelte Käufe enthalten.

Die EZB berichtet wöchentlich über den Stand ihres in der Fachwelt "Quantitative Easing (QE)" genannten Programms. Pro Monat sieht es Käufe im Volumen von insgesamt rund 60 Mrd. Euro vor. Darin sind Pfandbriefe ("Covered Bonds") und Hypothekenpapiere ("ABS") eingeschlossen.

Die EZB und die nationalen Notenbanken hatten am 9. März die Geldschwemme gestartet. Sie wollen bis September 2016 Wertpapiere im Gesamtumfang von rund 1,14 Bill. Euro erwerben. EZB-Präsident Mario Draghi will damit die Kreditvergabe der Banken und so die Konjunktur im Währungsraum anschieben. Die immer noch sehr niedrige Inflation in der Eurozone, die im März bei minus 0,1 Prozent lag, soll wieder nach oben getrieben werden und sich der EZB-Zielmarke von knapp zwei Prozent nähern.

Vorige Woche hatte Draghi nach der Zinssitzung in Frankfurt eine Zwischenbilanz gezogen: Es gebe klare Anzeichen, dass die Käufe wirkten. Spekulationen über eine Änderung der ultra-lockeren Geldpolitik seien verfrüht. Das Programm solle vollständig umgesetzt werden.

Berlin (APA/Reuters) - Die Deutsche Bahn will angesichts ihrer Probleme bei Pünktlichkeit und Wartung der Fahrzeuge mehr Mitarbeiter als je zuvor einstellen. Auch 2019 sollten rund 20.000 neue Eisenbahner ins Unternehmen kommen, geht aus Konzernunterlagen hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch vorlagen. Zuletzt war von rund 15.000 die Rede.
 

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Deutsche Bahn will 2019 weitere 20.000 Mitarbeiter einstellen

Ingolstadt/Düsseldorf (APA/dpa) - Der für das Deutschlandgeschäft verantwortliche Geschäftsführer des Handelskonzerns MediaMarktSaturn, Wolfgang Kirsch, muss seinen Posten räumen. "Nach 25 Jahren bei MediaMarktSaturn hat Wolfgang Kirsch für sich erkannt, dass es jetzt an der Zeit ist zu gehen, um einer neuen Führung Raum zu geben", teilte der nun verbleibende Geschäftsführer, Ferran Reverter, am Mittwoch in Ingolstadt mit.
 

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Deutschlandchef von MediaMarktSaturn muss gehen

Wien (APA) - Die Österreichische Post AG setzt auf Kontinuität und hat erneut Georg Pölzl zum Vorsitzenden des Vorstands bestellt. Die aktuelle Funktionsperiode laufe noch bis Ende September 2019 und werde danach um drei Jahre verlängert, mit anschließender Verlängerungsoption um zwei weitere Jahre. Das wurde in der ordentlichen Sitzung des Aufsichtsrats beschlossen, teilte die Post heute, Mittwoch, mit.
 

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Georg Pölzl bleibt Chef der Österreichischen Post