EZB-Vize fordert mehr Aufsicht über Finanzfirmen

Brüssel - EZB-Vizepräsident Vitor Constancio fordert eine stärkere Überwachung von wichtigen Finanzmarktteilnehmern außerhalb der Bankenbranche. "Wir müssen die Risiken von diesen systemischen Mitspielern senken", sagte Constancio am Montag in einer Konferenz in Brüssel. Die Widerstandsfähigkeit solcher Firmen müsse gestärkt werden.

Zuletzt stand in diesem Zusammenhang insbesondere der Schattenbanken-Sektor in der Diskussion, zu dem etwa Hedgefonds, Geldmarktfonds, spezielle Börsenhändler und Investment-Vehikel zählen.

Zu den Instrumenten, um diese Finanzfirmen stärker zu regulieren, gehören laut Constancio zusätzliche Liquiditätsanforderungen und Stresstests. Da die Aufseher in den vergangenen Jahren den Banken immer schärfer auf die Finger geschaut haben, wanderten zuletzt mehr und mehr Investments weg von den klassischen Geldinstituten in diesen Bereich. Im Finanzstabilitätsrat (FSB), der im Auftrag der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G-20) agiert, wird daran gearbeitet, die systemrelevanten Firmen in dem Sektor zu identifizieren. Zuletzt sind auch Vermögensverwalter stärker in den Blick der Regulierer gerückt.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los