EZB-Vize fordert mehr Aufsicht über Finanzfirmen

Brüssel - EZB-Vizepräsident Vitor Constancio fordert eine stärkere Überwachung von wichtigen Finanzmarktteilnehmern außerhalb der Bankenbranche. "Wir müssen die Risiken von diesen systemischen Mitspielern senken", sagte Constancio am Montag in einer Konferenz in Brüssel. Die Widerstandsfähigkeit solcher Firmen müsse gestärkt werden.

Zuletzt stand in diesem Zusammenhang insbesondere der Schattenbanken-Sektor in der Diskussion, zu dem etwa Hedgefonds, Geldmarktfonds, spezielle Börsenhändler und Investment-Vehikel zählen.

Zu den Instrumenten, um diese Finanzfirmen stärker zu regulieren, gehören laut Constancio zusätzliche Liquiditätsanforderungen und Stresstests. Da die Aufseher in den vergangenen Jahren den Banken immer schärfer auf die Finger geschaut haben, wanderten zuletzt mehr und mehr Investments weg von den klassischen Geldinstituten in diesen Bereich. Im Finanzstabilitätsrat (FSB), der im Auftrag der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G-20) agiert, wird daran gearbeitet, die systemrelevanten Firmen in dem Sektor zu identifizieren. Zuletzt sind auch Vermögensverwalter stärker in den Blick der Regulierer gerückt.

Niki-Pleite - Insolvenzverwalter setzt letzte Angebotsfrist

Wirtschaft

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Wien (APA) - Die Energieunternehmen haben nun mehr Zeit für die Einführung der digitalen Stromzähler (Smart Meter). Die ursprünglichen ehrgeizigeren österreichischen Pläne wurden nun an die EU-Vorgaben angepasst, geht aus der neuen Smart-Meter-Einführungsverordung hervor. Kunden können den "intelligenten" Stromzähler aber früher erhalten als vom Netzbetreiber vorgesehen.
 

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Energiefirmen haben mehr Zeit für Smart-Meter-Einführung

Wien (APA) - Seit Jahresbeginn ist der US-Dollar-Preis für die Bitcoin-Kryptowährung um rund 2.000 Prozent angestiegen. Raiffeisen Research hat am Montag einen Überblick zum brisanten Thema veröffentlicht. Brisant vor allem deshalb, weil viele Marktaufseher und Notenbanken weltweit - darunter in Österreich FMA und OeNB - vor Investments in die Digitalwährung warnen. Es gebe die Gefahr des Totalverlusts.
 

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Raiffeisen Research: Offen, ob sich Kryptowährungen durchsetzen