EZB: Unternehmen gelangen leichter an Banken-Kredite

Die Europäische Zentralbank (EZB) sorgt mit ihrer Flut an billigem Geld für Bewegung im Kreditgeschäft. Firmen kommen immer leichter an Banken-Darlehen, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Kreditbericht der EZB hervorgeht.

Der Umfrage zufolge haben die Geldhäuser im ersten Quartal ihre Kreditstandards weiter gelockert. Dies sei vor allem eine Folge des scharfen Wettbewerbs unter den Instituten. Für das laufenden zweite Quartal wird mit einer Fortsetzung dieser Entwicklung gerechnet.

Die EZB hat in ihrem vierteljährlichen Bericht im März 141 Banken aus dem Währungsraum befragt. Der Erhebung zufolge hat die Nachfrage nach Darlehen aller Kategorien im Auftaktquartal zugenommen - vor allem bei Krediten für den Hauskauf. Für Darlehen dieser Art verschärften sich allerdings die Kredit-Standards.

Die EZB pumpt seit März 2015 über den Kauf von Staatsanleihen Monat für Monat Milliarden in das Bankensystem der Währungsunion, um die Kreditvergabe anzuschieben. Geldhäuser sollen dazu bewegt werden, mehr Darlehen an Firmen und Haushalte auszureichen, statt selbst in Anleihen zu investieren. Auf diese Weise will die Notenbank der Konjunktur auf die Sprünge helfen und die aus ihrer Sicht viel zu niedrige Inflation nach oben treiben.

Essen (APA/dpa) - Im dem seit Jahren dauernden Machtkampf bei Aldi Nord rückt die Stunde der Entscheidung näher. Das Schleswig-Holsteinische Oberverwaltungsgericht verhandelt heute, Donnerstag, darüber, wie viel Einfluss die Familie des verstorbenen Gründersohns Berthold Albrecht künftig noch bei dem Diskonter haben wird.
 

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Im Familienkrach bei Aldi Nord naht die Stunde der Wahrheit

Caracas/Santa Cruz (APA/Reuters) - Angesichts der schlechten Budgetlage in Venezuela bemüht sich der staatliche Ölkonzern PDVSA um Kredite aus dem Ausland. Es würden Gespräche mit dem russischen Unternehmen Rosneft, der italienischen Eni, der spanischen Repsol und dem norwegischen Konzern Statoil geführt, sagte der PDVSA-Vizepräsident der Gassparte, Cesar Triana, der Nachrichtenagentur Reuters.
 

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Venezuelas staatlicher Ölkonzern PDVSA ringt um Kredite aus Ausland

Wien/Wolfsburg (APA) - Im Skandal um manipulierte Software hat ein VW-Käufer vor dem Landesgericht Wels in zweiter Instanz Recht bekommen: Der Kaufvertrag ist aufzuheben, Volkswagen muss ihm den Fahrzeugwert ersetzen. Das Gericht sah in der Schummelsoftware einen nicht geringfügigen Mangel. Da VW den Käufer vorsätzlich getäuscht habe, sei eine Verbesserung durch VW nicht zumutbar, urteilte das Gericht (22 R 201/17s).
 

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VW-Skandal - LG Wels hebt Kfz-Kaufvertrag auf - VW muss zahlen