EZB: Unternehmen gelangen leichter an Banken-Kredite

Die Europäische Zentralbank (EZB) sorgt mit ihrer Flut an billigem Geld für Bewegung im Kreditgeschäft. Firmen kommen immer leichter an Banken-Darlehen, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Kreditbericht der EZB hervorgeht.

Der Umfrage zufolge haben die Geldhäuser im ersten Quartal ihre Kreditstandards weiter gelockert. Dies sei vor allem eine Folge des scharfen Wettbewerbs unter den Instituten. Für das laufenden zweite Quartal wird mit einer Fortsetzung dieser Entwicklung gerechnet.

Die EZB hat in ihrem vierteljährlichen Bericht im März 141 Banken aus dem Währungsraum befragt. Der Erhebung zufolge hat die Nachfrage nach Darlehen aller Kategorien im Auftaktquartal zugenommen - vor allem bei Krediten für den Hauskauf. Für Darlehen dieser Art verschärften sich allerdings die Kredit-Standards.

Die EZB pumpt seit März 2015 über den Kauf von Staatsanleihen Monat für Monat Milliarden in das Bankensystem der Währungsunion, um die Kreditvergabe anzuschieben. Geldhäuser sollen dazu bewegt werden, mehr Darlehen an Firmen und Haushalte auszureichen, statt selbst in Anleihen zu investieren. Auf diese Weise will die Notenbank der Konjunktur auf die Sprünge helfen und die aus ihrer Sicht viel zu niedrige Inflation nach oben treiben.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen