EZB unterliegt vor EU-Gericht im Streit mit französischen Banken

Frankfurt (APA/Reuters) - Im Streit über die Berechnung von Verschuldungsquoten von sechs französischen Banken hat die Europäische Zentralbank (EZB) vor dem EU-Gericht in Luxemburg eine Niederlage erlitten. Die Richter erklärten die Beschlüsse der EZB-Bankenaufseher zur Berechnung der Quoten für nichtig, wie das Gericht der Europäischen Union am Freitag mitteilte.

Der Europäischen Zentralbank seien Rechtsfehler und Beurteilungsfehler unterlaufen, so die Richter. Geklagt hatten BNP Paribas, Societe Generale, Credit Agricole, die Banque Postale, BPCE und die Confederation Nationale du Credit Mutuel.

Die Geldhäuser hatten bei der EZB beantragt, bei der Berechnung ihrer Verschuldungsquoten bestimmte Risikopositionen im Zusammenhang mit Sparbüchern unberücksichtigt zu lassen. Dies waren im Kern Risikopositionen gegenüber staatlichen Stellen. Die EZB-Bankenaufseher hatten dies aber abgelehnt. Daraufhin hatten die Institute das EU-Gericht eingeschaltet.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte