EZB und britische Notenbank planen Brexit-Arbeitsgruppe

Frankfurt/London (APA/Reuters) - Die EZB und die Bank von England wollen sich mit der Einrichtung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe für den Brexit rüsten. Das Gremium soll sich rund um den 30. März 2019 damit befassen, wie Gefahren für Finanzdienstleister kontrolliert werden könnten, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit. EZB-Präsident Mario Draghi und der britische Notenbank-Chef Mark Carney sollen sie leiten.

Auch die EU-Kommission und das britische Finanzministerium sollen als Beobachter teilnehmen. Die EZB und die Bank von England würden die EU-Kommission und das britische Finanzministerium regelmäßig unterrichten, hieß es weiter. Großbritannien tritt Ende März 2019 aus der EU aus.

Die EU und Großbritannien haben sich bereits auf eine Übergangszeit nach dem EU-Austritt geeinigt. Die Verlängerungsperiode gilt ab dem Brexit im März 2019 für 21 Monate. In dieser Zeit muss sich Großbritannien an EU-Regeln halten, soll dafür aber den Zugang zum EU-Binnenmarkt und zur Zollunion behalten. Zuletzt hatte der Streit über die künftige Grenze zwischen Irland und Nordirland die Verhandlungen über den EU-Austritt gebremst.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne