EZB drosselte Tempo ihres Anleihen-Kaufprogramms

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Geschwindigkeit ihres großen Anleihen-Kaufprogramms verringert. Die Frankfurter Währungshüter nahmen in der Woche zum 2. Oktober Staatsbonds für 8,44 Mrd. Euro in ihre Bücher, wie die EZB am Montag in Frankfurt mitteilte. In der Woche zuvor waren es noch 11,16 Mrd. Euro gewesen.

Die EZB und die nationalen Notenbanken der Euro-Länder erwarben damit seit dem Beginn der Käufe am 9. März insgesamt Staatsanleihen im Gesamtumfang von 346,32 Mrd. Euro. EZB-Präsident Mario Draghi will mit der großen Geldschwemme die Banken dazu bewegen, mehr Kredite an Firmen und Haushalte zu vergeben statt in Bonds zu investieren.

Durch die Käufe sollen die Anleihenrenditen sinken, womit die Bonds als Investment an Attraktivität einbüßen. Vergeben Banken stattdessen mehr Darlehen an die Wirtschaft, wird die Konjunktur im Euroraum gestützt, was den Preisen Auftrieb geben soll. Allerdings blieb bisher der große Schub für die Inflation aus: Im September waren die Preise im Währungsgebiet sogar um 0,1 Prozent gesunken. Die EZB verfehlt damit zurzeit deutlich ihr Ziel einer Teuerung von knapp zwei Prozent, die sie als ideal für die Wirtschaftsentwicklung ansieht. An den Finanzmärkten wird inzwischen darauf spekuliert, dass die Notenbank ihr Programm ausweiten könnte.

Bisher ist es - Pfandbriefe und Hypothekenpapiere eingeschlossen - auf insgesamt 1,14 Bill. Euro angelegt und soll bis September 2016 laufen. Die Ratingagentur S&P hielt zuletzt eine Verlängerung der Käufe bis Mitte 2018 und eine Erhöhung des Umfangs auf bis zu 2,4 Bill. Euro für möglich.

Wien (APA) - Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) will den Entwurf zum 12-Stunden-Arbeitstag "optimieren". Man könne "gerne" den Begriff Freiwilligkeit ins Gesetz schreiben, sagte er Mittwoch in der "ZiB2". Proteste gegen die neue Arbeitszeitregelung führte er auf "Panikmache" und Fehlinformation zurück - auch die Tatsache, dass der Tiroler FPÖ-Arbeiterkammer-Fraktionschef aus der Partei ausgetreten ist.
 

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Arbeitszeit - Strache will "Freiwilligkeit" ins Gesetz schreiben

Wien (APA/dpa) - Vor dem Treffen der OPEC-Staaten und weiterer wichtiger Förderländer am Freitag und Samstag in Wien erwarten Experten, dass das Kartell den Ölhahn wieder etwas weiter aufdreht. Damit könnte der Ölpreis sinken - oder zumindest nicht noch weiter steigen.
 

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OPEC-Staaten beraten über Anhebung der Ölförderung

Buenos Aires (APA/dpa) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) kann an Argentinien die angekündigte Finanzhilfe von bis zu 50 Mrd. Dollar (gut 43 Mrd. Euro) gewähren. Die Kreditvereinbarung mit einer Laufzeit von drei Jahren sei am Mittwoch vom IWF-Aufsichtsgremium genehmigt worden, teilte der IWF in Washington mit.
 

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IWF-Gremium billigt Milliardenhilfe für Argentinien