EZB-Studie - Schattenbanken werden immer bedeutender

Die Bedeutung der Schattenbanken für die Finanzwirtschaft hat einer Studie der Europäischen Zentralbank (EZB) zufolge in den vergangenen Jahren immer mehr zugenommen. Unter anderem stehe der Zufluss an Geldern in Investmentfonds hinter dieser Entwicklung, hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten Untersuchung der Euro-Wächter.

Am gesamten Finanzsektor in der Eurozone haben Schattenbanken - also Hedge- und Geldmarktfonds, spezielle Börsenhändler und Vermögensverwalter - mittlerweile einen Anteil von 38 Prozent, nach 33 Prozent 2009. Demgegenüber sei das Gewicht der klassischen Kreditinstitute im gleichen Zeitraum von zuvor 55 Prozent auf 48 Prozent gesunken.

Schattenbanken sind nicht reguliert und sitzen oft in exotischen Finanzzentren und Steuerparadiesen. Sie gelten als riskant, wenn sie wie klassische Institute Geld einsammeln und Kredite vergeben. Die Gesamtsumme des von Schattenbanken angesammelten Vermögens lag 2014 der Studie zufolge in der Währungsunion bei mehr als 23 Billionen Euro. Die gesamte Finanzbrache brachte es 2014 auf 60 Billionen Euro.

Der neue Nestle-Chef Mark Schneider muss den weltgrößten Nahrungsmittelkonzern möglichst schnell aus der Flaute steuern - sei es durch den Verkauf schlecht laufender Bereiche, große Übernahmen oder ein weiteres Sparprogramm. Am kommenden Diesntag präsentiert Schneider die neue Strategie - ein Spagat zwischen Sparprogramm und Expansion.
 

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Neuer Nestle-Chef präsentiert Strategie

Wien (APA) - Der frühere Lobbyist und FPÖ-Politiker Walter Meischberger hält seine Anklage in der Causa Telekom Austria/Parteienfinanzierung für parteipolitisch motiviert und wehrt sich gegen den Vorwurf der Geldwäsche. Das geht laut einem Bericht des "Standard" (Wochenendausgabe) aus den "ergänzenden Ausführungen" seines Rechtsanwalts zum Einspruch gegen die Anklageschrift hervor.
 

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Telekom-Anklage: Meischberger wehrt sich gegen Geldwäschevorwurf

Berlin/Washington (APA/Reuters) - Der deutsche Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig hat nach Gesprächen in den USA die Hoffnung auf eine gütliche Beilegung der handelspolitischen Streitigkeiten zwischen beiden Ländern genährt. "Es gibt eine konstruktive Grundhaltung", sagte er am Freitag nach seinen Unterredungen mit hohen Vertretern der US-Regierung und der Wirtschaft.
 

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Deutscher Politiker: Entspannter im Handelsstreit mit USA