EZB-Studie - Schattenbanken werden immer bedeutender

Die Bedeutung der Schattenbanken für die Finanzwirtschaft hat einer Studie der Europäischen Zentralbank (EZB) zufolge in den vergangenen Jahren immer mehr zugenommen. Unter anderem stehe der Zufluss an Geldern in Investmentfonds hinter dieser Entwicklung, hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten Untersuchung der Euro-Wächter.

Am gesamten Finanzsektor in der Eurozone haben Schattenbanken - also Hedge- und Geldmarktfonds, spezielle Börsenhändler und Vermögensverwalter - mittlerweile einen Anteil von 38 Prozent, nach 33 Prozent 2009. Demgegenüber sei das Gewicht der klassischen Kreditinstitute im gleichen Zeitraum von zuvor 55 Prozent auf 48 Prozent gesunken.

Schattenbanken sind nicht reguliert und sitzen oft in exotischen Finanzzentren und Steuerparadiesen. Sie gelten als riskant, wenn sie wie klassische Institute Geld einsammeln und Kredite vergeben. Die Gesamtsumme des von Schattenbanken angesammelten Vermögens lag 2014 der Studie zufolge in der Währungsunion bei mehr als 23 Billionen Euro. Die gesamte Finanzbrache brachte es 2014 auf 60 Billionen Euro.

New York (APA/dpa) - Tesla-Chef Elon Musk hat mit seinen waghalsigen Tweets zum möglichen Börsenabgang seiner Firma einem Fernsehbericht zufolge nun offizielle Untersuchungen der US-Börsenaufsicht ausgelöst. Die Investoren schicken daraufhin die Tesla-Aktie auf Talfahrt.
 

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US-Börsenaufsicht lädt alle Tesla-Vorstände vor - Bericht

Wien (APA) - Der in London börsennotierte Feuerfestkonzern RHI Magnesita hat im ersten Halbjahr deutlich mehr Geschäft gemacht und gut verdient. Geholfen haben Preiserhöhungen, aber auch die gelieferten Mengen legten zu. RHI Magnesita profitierte von den US-Strafzöllen auf Stahlimporte, die zu einer höheren lokalen Produktion und damit zu mehr Magnesitimporten führten.
 

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RHI Magnesita mit gutem Halbjahr auch dank US-Stahlzöllen

Wellington (APA/AFP) - Im Kampf gegen einen massiven Anstieg der Immobilienpreise sollen Ausländer in Neuseeland künftig nur noch in Ausnahmefällen Wohneigentum kaufen können. Durch ein am Mittwoch verabschiedetes Gesetz, mit dem Regierungschefin Jacinda Ardern ihr Wahlkampfversprechen für erschwinglichen Wohnraum umsetzen will, wird der Erwerb von Häusern durch Nicht-Neuseeländer deutlich eingeschränkt.
 

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Neuseeland schränkt Kauf von Wohneigentum durch Ausländer ein