EZB erwirbt Staatsbonds für 95 Mrd. Euro

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) treibt ihr Mammut-Programm zum Kauf von Staatsanleihen weiter voran. In den ersten acht Wochen erwarben die Währungshüter für insgesamt 95 Mrd. Euro öffentliche Schuldtitel, wie die EZB am Montag mitteilte. In der Zahl sind bis zum 1. Mai abgewickelte Käufe eingerechnet.

Die EZB und die nationalen Notenbanken wollen pro Monat Wertpapiere im Umfang von rund 60 Mrd. Euro kaufen. Dazu zählen neben Staatsanleihen auch Pfandbriefe ("Covered Bonds") und Hypothekenpapiere ("ABS"). Bis September 2016 wollen sie Schuldtitel im Gesamtumfang von rund 1,14 Billionen Euro erwerben. Die Währungshüter starteten ihre große Geldschwemme für das Bankensystem am 9. März. EZB-Präsident Mario Draghi will damit die Kreditvergabe der Banken beflügeln, womit die Wirtschaft in der Eurozone angeschoben werden soll.

Memphis (Tennessee) (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat nach der Kritik an dem von ihm benannten Führungspersonal der Notenbank Widerspruch aus den Reihen der Währungshüter geerntet. Trump hatte die Zentralbank Fed für verrückt erklärt und die von ihm getroffene Personalauswahl als "nicht so glücklich" bezeichnet.
 

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Trumps scharfe Kritik an Währungshütern löst Widerspruch bei Fed aus

Stuttgart (APA/dpa) - Der deutsche Autobauer Porsche braucht mehr Personal für den Bau seiner Elektroautos. Für die Serienfertigung des Mission E Cross Turismo will der Sportwagenhersteller noch einmal 300 Stellen am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen schaffen, wie Porsche-Chef Oliver Blume am Donnerstag in Nürtingen beim Branchengipfel der Hochschule für Automobilwirtschaft ankündigte.
 

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Porsche stellt noch mehr Mitarbeiter für E-Auto-Produktion ein

Riad (APA/dpa) - Zu seiner großen Investmentkonferenz in Riad wollte Saudi-Arabien kommende Woche die Größen der Finanzwelt und Eliten der internationalen Wirtschaft in die Ölmonarchie locken. Doch das Verschwinden und die mutmaßliche Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat einen dunklen Schatten auf die aufwendig inszenierte Veranstaltung geworfen.
 

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"Future Investment Initiative" - Riads Plattform für Geldgeber