EZB kauft Staatsanleihen für 85 Milliarden Euro

Frankfurt - Die Europäische Zentralbank (EZB) treibt ihr über eine Billion Euro schweres Programm zum Kauf von Staatsanleihen voran. In den ersten sieben Wochen des festgelegten Zeitraums erwarben die Währungshüter für insgesamt 85 Mrd. Euro öffentliche Schuldtitel, teilte die EZB am Montag mit.

In der Zahl sind bis zum 24. April abgewickelte Käufe enthalten. Die EZB berichtet den aktuellen Stand wöchentlich.

Pro Monat wollen die EZB und die nationalen Notenbanken Papiere im Umfang von rund 60 Mrd. Euro erwerben. Darin sind auch Pfandbriefe ("Covered Bonds") und Hypothekenpapiere ("ABS") enthalten. Die Währungshüter starteten ihr Kaufprogramm am 9. März. Bis September 2016 wollen sie Wertpapiere im Gesamtumfang von rund 1,14 Billionen Euro erwerben.

EZB-Präsident Mario Draghi will mit dem in der Fachwelt "Quantitative Easing" (QE) genannten geldpolitischen Schritt die Kreditvergabe der Banken anschieben, womit der Konjunktur in der Eurozone auf die Sprünge geholfen werden soll.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

Newsticker

Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

Newsticker

Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

Newsticker

Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma