EZB erwirbt Staatsanleihen für 61,68 Milliarden Euro

Die Europäische Zentralbank (EZB) treibt ihre Käufe von europäischen Staatsanleihen mit großen Schritten voran. In den ersten fünf Wochen ihres massiven Bond-Kaufprogramms erwarben die Euro-Währungshüter für insgesamt 61,68 Milliarden Euro öffentliche Schuldtitel, wie die EZB am Montag mitteilte.

In der Zahl sind bis zum 10. April abgewickelte Käufe enthalten. Die Zentralbanker berichten wöchentlich über den Stand des Programms. Pro Monat sieht es Käufe im Volumen von insgesamt rund 60 Milliarden Euro vor. Darin sind Pfandbriefe ("Covered Bonds") und Hypothekenpapiere ("ABS") eingeschlossen.

Die Zentralbank und die nationalen Notenbanken hatten am 9. März die Geldschwemme für das Finanzsystem gestartet. Bis September 2016 wollen sie Wertpapiere im Gesamtvolumen von rund 1,14 Billionen Euro erwerben. Mit dem in Deutschland umstrittenen Programm, das im Fachjargon "QE" (Quantitative Easing) genannt wird, will EZB-Präsident Mario Draghi die Kreditvergabe der Banken anschieben und so der Konjunktur im Währungsraum auf die Sprünge helfen.

Die aktuell sehr niedrige Inflation in der Euro-Zone - sie lag im März bei minus 0,1 Prozent - soll auf diese Weise wieder nach oben getrieben werden und sich der EZB-Zielmarke von knapp unter zwei Prozent nähern. Eine Zwischenbilanz der Käufe dürfte Draghi am Mittwoch ziehen, wenn sich der EZB-Rat zu seiner nächsten Zinssitzung trifft.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma