EZB fordert mehr Schritte zur Finanzmarkt-Integration

Frankfurt - Die Europäische Zentralbank (EZB) fordert noch stärkere Anstrengungen zur Integration der Finanzsysteme in Europa. Zwar gleiche sich beispielsweise die Kreditvergabe in den Ländern weiter an, teilte die EZB in einem am Montag veröffentlichten Integrationsbericht mit.

Turbulenzen an den Märkten hätten aber dafür gesorgt, dass sich der Trend seit Frühjahr/Sommer 2015 etwas verlangsamt habe. Für das mehr auf Geldinstitute gestützte Finanzsystem in Europa sei es daher unter anderem wichtig, dass bei den Aktienmärkten eine noch stärkere Integration erzielt werde.

EZB-Vizechef Vitor Constancio bekräftigte in diesem Zusammenhang unter anderem die in Deutschland umstrittene Forderung nach einer europäischen Einlagensicherung für Bankkunden. Zudem müsse das Problem der faulen Kredite in den Bilanzen der Institute in den nächsten Jahren gelöst werden. Die Kapitalmarktunion in Europa müsse energisch vorangetrieben werden. "Wir können die wirtschaftlichen Vorteile eines Umbaus des Finanzsystems erzielen, wenn die europäische Kapitalmarktunion ehrgeizig ist", sagte Constancio.

Wien (APA) - Der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki ist heute im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere erstmals von Richterin Marion Hohenecker einvernommen worden. Die Anklage wirft Wicki vor, mit seinen Geschäften die Spur des Korruptionsgeldes aus der Buwog-Provision verschleiert und Geldwäsche begangen zu haben. Wicki selber erklärte sich für unschuldig.
 

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Grasser-Prozess - Viele Geschäfte auf Mandarin-Konto in Liechtenstein

Brüssel (APA/Reuters) - Der Warenverkehr zwischen der Europäischen Union und Großbritannien wird nach dem Brexit nach Einschätzung der EU-Kommission selbst dann leiden, wenn sich beide Seiten auf einen Freihandelsvertrag einigen sollten. Ein solches Abkommen könne keinen vollkommen reibungslosen Handel sicherstellen, hieß es in einem Reuters am Dienstag vorliegenden Dokument der EU-Kommission.
 

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EU-Dokument: Handel mit Großbritannien leidet auch mit Vertrag

Linz (APA) - Die Sparkasse Oberösterreich hat im heurigen ersten Halbjahr mehr Gewinn gemacht. Für das Gesamtjahr wird ein ähnliches Ergebnis wie 2017 erwartet. Das teilte die Bank in ihrem Halbjahresfinanzbericht Dienstagnachmittag mit.
 

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Sparkasse Oberösterreich im ersten Halbjahr mit mehr Gewinn