EZB fordert mehr Schritte zur Finanzmarkt-Integration

Frankfurt - Die Europäische Zentralbank (EZB) fordert noch stärkere Anstrengungen zur Integration der Finanzsysteme in Europa. Zwar gleiche sich beispielsweise die Kreditvergabe in den Ländern weiter an, teilte die EZB in einem am Montag veröffentlichten Integrationsbericht mit.

Turbulenzen an den Märkten hätten aber dafür gesorgt, dass sich der Trend seit Frühjahr/Sommer 2015 etwas verlangsamt habe. Für das mehr auf Geldinstitute gestützte Finanzsystem in Europa sei es daher unter anderem wichtig, dass bei den Aktienmärkten eine noch stärkere Integration erzielt werde.

EZB-Vizechef Vitor Constancio bekräftigte in diesem Zusammenhang unter anderem die in Deutschland umstrittene Forderung nach einer europäischen Einlagensicherung für Bankkunden. Zudem müsse das Problem der faulen Kredite in den Bilanzen der Institute in den nächsten Jahren gelöst werden. Die Kapitalmarktunion in Europa müsse energisch vorangetrieben werden. "Wir können die wirtschaftlichen Vorteile eines Umbaus des Finanzsystems erzielen, wenn die europäische Kapitalmarktunion ehrgeizig ist", sagte Constancio.

New York (APA/Reuters) - Das einstige Börsen-Schwergewicht General Electric (GE) verliert nach mehr als 110 Jahren seinen prestigeträchtigen Platz im US-Leitindex Dow Jones. Am 26. Juni wird der Siemens-Rivale im Kreis der 30 wichtigsten Industrieunternehmen der USA von der Drogeriekette Walgreens Boots Alliance ersetzt, wie der Indexanbieter S&P Dow Jones Indices in der Nacht zum Mittwoch mitteilte.
 

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Nach 110 Jahren - GE muss Abschied aus dem Dow-Jones-Index nehmen

New York (APA/Reuters) - Die zunehmende Konkurrenz sowohl von Edelcafes als auch Fast-Food-Ketten macht Starbucks zu schaffen. Die Leistung sei zuletzt "nicht akzeptabel" gewesen, teilte Konzernchef Kevin Johnson am Mittwoch mit. Im kommenden Geschäftsjahr würden deshalb rund 150 Niederlassungen in den USA dichtgemacht.
 

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Starbucks schließt 150 Niederlassungen in den USA

Wien (APA) - Der ÖGB will "mit allen uns zur Verfügung stehenden legalen Mitteln gegen den 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche" vorgehen und "ab sofort" Betriebsräte-Konferenzen und Betriebsversammlungen in allen Bundesländern abhalten. Für den 30. Juni kündigt ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian eine Demonstration in Wien gegen die Regierungspläne an.
 

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Arbeitszeit - ÖGB kündigt Betriebsversammlungen und Demo an